Er sitzt unterhalb des Karoq, ist aber wohl größer als ein VW T-Roc

Skodas Modelloffensive geht mit ordentlich Tempo weiter. Und das neueste Modell von dem wir wissen, könnte der künftige Bestseller der Marke werden. Wie Auto Express berichtet, wird der tschechische Hersteller innerhalb der nächsten zwölf Monate ein ganz neues kleines SUV einführen, das unterhalb des Kodiaq und des Karoq positioniert wird.

Auf Basis der neuen Volkswagen-Konzernplattform MQB A0, wird der kleine Skoda-Crossover das größte Modell in seinem Segment. Er soll sogar mehr Platz bieten als der VW T-Roc, der ja eine Klasse höher antritt. Damit wird auch das künftige Mini-SUV perfekt zur Philosophie des Autobauers aus Mladá Boleslav passen.

"Wir positionieren unsere Autos grundsätzlich am oberen Ende des Segments. Wir haben also größere Radstände, einen größeren Kofferraum und mehr Platz im Interieur", bestätigte Skoda-Chef Bernhard Maier dem britischen Magazin während des Pariser Autosalons. "Dieses Segment gründete sich vor einigen Jahren. Auch wir wollen dort mitmischen und ein Stück vom Kuchen abhaben und dieses Auto passt perfekt dafür." Mit der Studie Skoda Vision X (in den Bildern unter diesem Absatz) gab Skoda auf dem diesjährigen Genfer Autosalon im März bereits einen recht konkreten Ausblick auf das neue Mini-SUV.

2018 Skoda Vision X concept
2018 Skoda Vision X concept
2018 Skoda Vision X concept

Laut AutoExpress wird das Auto gar nicht erst mit Allradantrieb verfügbar sein, um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Als Motoren sind die bekannten Drei- und Vierzylinder-Turbobenziner aus dem Konzernbaukasten vorgesehen. Auch der 1,6-Liter-Diesel wäre eine Alternative. Als Getriebe-Optionen kommen manuelle Boxen und Doppelkupplungsgetriebe in Frage. Zusammengefasst könnte man sagen, dass Skoda weiterhin auf das simple Rezept setzen wird, einen guten, geräumigen Allrounder mit bewährten Antrieben und wenig Schi-Schi anzubieten. 

“Das Auto wird sich den Bedürfnissen unserer Kunden anpassen. Sie haben all die Vorteile einer großen Karosserie, höherer Sitzposition und mehr Platz, ohne zu viel für den Antrieb, zum Beispiel für Allrad, ausgeben zu müssen", ergänzt Maier.

Und wann werden wir das neue Auto sehen? Es ist wohl eine ziemlich sichere Wette, dass es noch 2019 so weit sein wird. Allerdings nach der Premiere des Skoda-Rapid-Nachfolgers.

Quelle: AutoExpress