Skoda Karoq mit 150 PS und Allradantrieb im Test

Haben Sie sich schon mal richtig darauf gefreut, einen Kühlschrank zu kaufen? Oder eine Waschmaschine? Die Emotionen für Gebrauchsgegenstände halten sich wohl bei den meisten in Grenzen.

Der Skoda-Karoq-Testwagen hat viel mit weißer Ware gemeinsam – nicht nur die Farbe. Deshalb bleiben bei seinem Anblick die Schmetterlinge im Bauch aus. Jetzt kann man natürlich sagen, klar du Depp! Selbstverständlich tun sie das – es handelt sich um ein alltagstaugliches SUV – nicht um einen Supersportwagen. Ja, ja, trotzdem scheint es, als wurde der Karoq nicht mit dem gleichen Elan entwickelt, der dem Kodiaq zu Teil wurde.

Etwas günstiger als der größere Kodiaq

Der Innenraum präsentiert sich schlicht und gut verarbeitet. Keine Ecken und Kanten, an denen sich sie Finger schneiden oder das ästhetische Empfinden ramponiert werden könnte. Es gibt sogar eine kleine Light-Show. Beim Öffnen der vorderen Türen strahlt der Skoda-Schriftzug auf den Boden (Beleuchtungspaket: 280 Euro).


Mit Zweiliter-Diesel, 150 PS, Allradantrieb und DSG kostet der Karoq übrigens ab 33.090 Euro in der Ambition- und 34.690 Euro in der Style-Ausstattung. Zum Vergleich: Die Preise für den Kodiaq mit gleichem Antrieb beginnen bei 36.790 Euro. Je nach Ausstattung und Zahl der Extras kann das Preisdelta zwischen beiden natürlich noch etwas variieren. Fakt bleibt allerdings, dass der Kodiaq deutlich mehr Auto ist und der Karoq weniger als ein geschrumpfter Kodiaq. Oder anders formuliert: Es gibt keinen Grund, den Karoq einem ...