Kompakt-SUV Skoda Karoq im Test

Der Yeti kann nun endlich wieder sein Leben als Fabelgestalt aus dem Himalaja genießen. Denn er ist kein Produkt von Skoda mehr. Das kleine SUV wird vom Skoda Karoq beerbt. Schade, wir fanden den eigenständigen Yeti immer ganz nett. Und beim Karoq hatten wir von Anfang an den Verdacht, er wäre ein Seat Ateca mit anderem Logo. Doch das Leben besteht aus Überraschungen und so haben wir den Wagen getestet.

Ähnliche Maße und Motoren wie beim Ateca
Bei den Maßen (4,38 Meter Länge und 2,64 Meter Radstand) ist der Karoq mit dem Ateca fast identisch. Auch die Motoren sind ähnlich. Bei beiden werden Turbobenziner mit 115 und 150 PS angeboten, die Diesel haben ebenfalls 115 und 150 PS. Beim Karoq kommt im Frühjahr 2018 noch ein 190-PS-Diesel hinzu, während beim Ateca ein 190-PS-Benziner nachgeschoben wird. Und im Seat arbeitet noch der alte 1.4 TSI mit 150 PS, während der Skoda schon den neuen 1.5 TSI (mit verbesserten Kaltstarteigenschaften und geringerer innerer Reibung) hat.

Der 1.0 TSI reicht meist
Zuerst steige ich in einen Karoq mit dem 115-PS-TSI, Frontantrieb und Handschaltung. Wie beim Ateca bin ich vom Temperament des kleinen Dreizylinders mit 200 Newtonmeter Drehmoment angetan. Für die Stadt und gelegentliche Wochenendausflüge ist er allemal ausreichend. Akustisch bleibt er unauffällig, erst wenn man ihn ausdreht, wird er ein wenig knurrig. Der anschließend (mit DSG-Getriebe) gefahrene Karoq 1.5 TSI hat als Vierzylinder keine solche Knurrigkeit. Dass er 50 Newtonmeter mehr...