Ein hochgelegtes Coupé mit Glasdach

Wie könnte ein sportliches Auto aussehen, das durch eine großzügige Bodenfreiheit auch im Gelände einsetzbar ist? Die meisten Marken haben auf diese Frage mit ganzen Heerscharen von SUVs geantwortet. Höhergelegte Coupés dagegen sind selten. Ein Beispiel ist der Italdesign Parcour vom Genfer Autosalon 2013. Eine andere Interpretation lieferte schon 1987 der japanische Pick-up-Hersteller Isuzu mit dem COA-III, einer heutzutage völlig vergessenen Designstudie.

Beim COA-III wurden Alltagsnutzen und Raumangebot auf dem Altar der Sportlichkeit geopfert. Der Wagen hat nur Platz für zwei Insassen. Um hinein zu kommen, wird das Dach hochgeklappt. Um genau zu sein: Es ist mehr als nur das Dach, denn auch Windschutzscheibe und das Äquivalent der Seitentüren wandern nach oben. Die Fahrzeuglänge beträgt nicht mal 3,80 Meter. Die Stellung des COA-III zwischen Sportwagen und Offroader zeigt sich an der Front: Oben sitzen schlitzartige Scheinwerfer wie bei einem Sportler, unten dagegen gibt es einen gitterartigen Unterfahrschutz.

Der Motor der Designstudie liegt wie bei einem Sportwagen hinter dem Cockpit, was der Gewichtsverteilung und damit dem Fahrverhalten zugute kommt. Angetrieben wird der Wagen von einem Vierzylinder-Turbobenziner, der schon vor 30 Jahren beeindruckende 300 PS aus nur 1,6 Liter Hubraum holte. Modern mutet auch die Automatikgetriebe an. Ihre Schaltpunkte hängen von Fahrstil und Straßenbedingungen ab. Doch so modern der COA-III auch war, er ist eine Stilübung geblieben.

Bildergalerie: Isuzu COA-III