Preise, Motoren und Ausstattungen des großen SUVs von Seat

Nach dem kompakten Ateca und dem kleinen Arona ist der Tarraco das dritte SUV von Seat. Der Modellname ist die katalanische Bezeichnung für die Stadt Tarragona. Das Auto selbst ist die Seat-Version des Skoda Kodiaq und des VW Tiguan Allspace, das heißt, es ist ein großes SUV oberhalb des VW Tiguan.

Der Tarraco basiert auf dem Modulare Querbaukasten (MQB) mit langem Radstand. Mit einer Länge von 4,74 Meter und einer Höhe von 1,66 Meter soll der Tarraco viel Innenraum bieten. So gibt es das neue Flaggschiff nicht nur als Fünf- sondern auch als Siebensitzer. Der Aufpreis für die dritte Sitzreihe beträgt 800 Euro. Als Fünfsitzer schluckt der Wagen 760 bis 1.920 Liter Gepäck.

Die Motorenpalette umfasst zwei Benziner und zwei Diesel, jeweils mit 150 und 190 PS. Der im September 2018 angekündigte 190-PS-Diesel ist allerdings bisher nicht auf dem Markt:

  Leistung / Drehmoment Getriebe Basispreis (Ausstattung)
1.5 TSI  150 PS / 250 Nm 6-Gang 29.980 Euro (Style)
2.0 TSI 4Drive  190 PS / 320 Nm 7-Gang-DSG 40.610 Euro (Excellence)
2.0 TDI 150 PS / 340 Nm 6-Gang 34.180 Euro (Style)
2.0 TDI 4Drive 150 PS / 340 Nm 7-Gang-DSG 38.880 Euro (Style)
2.0 TDI 4Drive 190 PS / k.A. 7-Gang-DSG k.A.

Die vier Motorisierungen mit bekanntem Preis erfüllen laut Preisliste die Abgasnorm "Euro 6 DG", was offenbar der Norm Euro 6d-Temp-Evap entspricht. Ab 2020 wird es auch einen Plug-in-Hybrid geben.

Die Ausstattungen heißen Style und Excellence, im Jahr 2020 kommt noch FR hinzu. Schon die Basisversion ist sehr gut ausgestattet. Stets an Bord sind elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel, 17-Zoll-Aluräder, eine Dachreling, vier elektrische Fensterheber, ein variabler Kofferraum-Einlegeboden, eine längs verschiebbare Rückbank, vom Heck aus umklappbare Rücksitzlehnen, Klimaanlage, ein CD-Radio, ein 8,0-Zoll-Infotainment-Display, eine Smartphone-Anbindung, ein 10,25 Zoll großes Display statt normaler Instrumente, LED-Licht, Parkpiepser hinten, Tempomat sowie Licht- und Regensensor. Auch Spurhalteassistent und Antikollisionssystem inklusive Radfahrer- und Fußgängererkennung sind Serie.

Optional eingebaut werden weitere Assistenten wie ein Totwinkelwarner, eine Verkehrszeichenerkennung, ein Stauassistent, ein Abstandstempomat sowie ein Fernlichtassistent. Auch adaptive Dämpfer (DCC) und eine sensorgesteuerte Heckklappe sind verfügbar.

Der Tarraco ist seit Dezember 2018 bestellbar, Markteinführung war Anfang 2019.

Bildergalerie: Seat Tarraco