Neue Details zum Honda CR-V
Als Siebensitzer mit Benziner oder Fünfsitzer mit Hybrid
Mehr Radstand für mehr Platz
Den CR-V gibt es bereits seit 1996. Die neue Generation ist daher schon die fünfte. Der Neuling hat bei unveränderter Gesamtlänge (4,61 Meter) 40 Millimeter mehr Radstand. Das soll zusammen mit der um 35 Millimeter vergrößerten Breite für mehr Innenraum sorgen. Außerdem ist der Öffnungswinkel der Türen hinten nun etwas größer, was nicht nur das Ein- und Aussteigen, sondern auch das Festschnallen eines Sprösslings im Kindersitz erleichtern dürfte.
Siebensitzer mit Turbobenziner
Erstmals gibt es den CR-V nun auch als Siebensitzer. Zum Marktstart im Herbst 2018 ist dieser sogar die einzig verfügbare Variante. Hier lässt sich auch die zweite Sitzbank um 15 Zentimeter in Längsrichtung verschieben, die dritte Sitzreihe kann umgeklappt werden. Unter die Haube bekommt der Siebensitzer den vom Civic bekannten 1,5-Liter-Turbobenziner. In der Schräghecklimousine leistet er stattliche 182 PS.
Längerer Stauraum
Für den Kofferraum gibt es einen variablen Einlegeboden. In der oberen Position bildet sich ein flacher Ladeboden. Beim Siebensitzer lassen sich so 1,80 Meter lange Gegenstände einladen, beim Fünfsitzer sind es noch drei Zentimeter mehr. Das sind stattliche 25 Zentimeter mehr als beim auslaufenden CR-V. Das Volumen von bisher 589 bis 1.669 Liter dürfte sich ebenso vergrößern, doch die Werte teilt Honda noch nicht mit. Die Fondpassagiere profitieren von zwei USB-Anschlüssen zum Aufladen von Handys und dergleichen. Optional gibt es eine automatisch öffnende Heckklappe mit einstellbarer Öffnungshöhe.
Fünfsitzer-Hybrid ab Anfang 2019
Der Fünfsitzer folgt Anfang 2019. Er wird einen Hybridantrieb bekommen, während der Diesel entfällt. Der im September 2017 auf der IAA gezeigte Prototyp besaß einen Zweiliter-Benziner, einen elektrischen Antriebsmotor und eine zusätzliche E-Maschine, die als Generator arbeitete. Dazu kam ein einstufiges Getriebe. Bei Stadttempo soll das System zwischen Elektro- und Hybridantrieb wechseln, während bei höherem Tempo der Verbrenner direkt die Räder antreibt. Apropos Antrieb: Bisher gab es den CR-V außer mit Frontantrieb auch mit einem Allradsystem. Ob das auch bei den neuen Versionen so sein wird, lässt Honda einstweilen offen.
Bildergalerie: Neue Details zum Honda CR-V
Auch interessant
30 Jahre CR-V: Honda feiert Jubiläum mit Camping-Konzept
Citroen Saxo VTS: Der kleine Landstraßen-König wird 30
Tatsächlicher Verbrauch: Honda CR-V e:PHEV im Test
Letzte Chance für Verbrenner-Macan: Porsche stockt Bestand vor Produktionsende auf
Honda CR-V e:PHEV (2024) im Test: Der Allrounder
Range Rover SV Ultra: Spitzenmodell wird zum Konzertsaal
Honda CR-V (2023): Alle Abmessungen des japanischen Hybrid-SUVs