Jetzt neu: Hyundai Veloster und spannendes Auto-Paket

Über 700 Modelle, viele bekannte Rennstrecken und eine tolle Spielbarkeit: Für autovernarrte Besitzer einer Xbox-One-Konsole von Microsoft ist das Videospiel Forza Motorsport 7 ein Muss. Jetzt gibt es neue Fahrzeuge, die aus verschiedenen Gründen sehr interessant sind.

Videospiele als Marketing-Instrument
Längst haben die Autokonzerne große Rennspielserien wie Forza und den Playstation-Rivalen Gran Turismo für sich entdeckt. Porsche beispielsweise dürfte einiges investiert haben, damit der neue 911 GT2 RS weltweit auf dem Cover von Forza Motorsport 7 abgebildet wird. Auch Hyundai nutzt Forza 7 für cleveres Marketing: Kaum war der 2019er Veloster auf der Automesse NAIAS in Detroit (15. bis 28. Januar 2018) enthüllt worden, da konnten ihn Millionen Videospielfans kostenlos für ihren Fuhrpark herunterladen. Sowohl der Veloster Turbo als auch der Veloster N stehen damit auch deutschen Fans zur Verfügung, die das reale, für den US-Markt vorgesehene Fahrzeug hierzulande nicht kaufen können. Sie können sich ebenso wie potenzielle Ami-Kunden beide Fahrzeuge ausgiebig betrachten und eine der Werksfarben wählen. Außerdem lassen sich die Haube, die Heckklappe und die Türen öffnen. Selbst eine Art Sitzprobe mit Motorstart ist möglich, um schließlich eine Probefahrt am Bildschirm zu unternehmen.

Ein Auto-Paket vom Pizzamann
Nicht gratis gibt es leider das ,Totino`s Car Pack". Sie kennen ,Totino`s" nicht? Kein Problem, handelt es sich doch um einen US-amerikanische Pizzahersteller, die das betreffende Autopaket für Forza 7 sponsert. Ein interessanter Werbeeffekt also, der dem Spieler einen spannenden Fahrzeug-Mix beschert. Sieben Autos sind es insgesamt: Los geht es mit dem 2017er BMW Team RLL M6 GTLM, dessen reales Vorbild in Watkins Glen, Mosport und Laguna Seca gewonnen hat. Aus dem Jahr 1997 stammt die Lotus Elise GT1, mit der man damals gegen die GT1-Renner von Mercedes und Porsche antrat. Lediglich ein einziges straßenzugelassenes Exemplar wurde gebaut, die sieben Motorsportfahrzeuge litten unter mangelnder Zuverlässigkeit.

Japan-Legende und Leichtbau-911
Nur wenigen dürfte der Nissan R380 II von 1967 bekannt sein. Seine Wurzeln liegen bei der japanischen Marke Prince, die den Rennwagen R380 gegen den Porsche 904 entwickelte. Mit der Übernahme 1966 fiel das Konzept an Nissan, wo daraus der R380 II wurde. Bemerkenswert ist die Kombination aus modifiziertem Brabham-Chassis und Alu-Karosserie. Lediglich 86 Exemplare entstanden 1993 vom Porsche 911 Turbo S Leichtbau auf Basis der 964-Baureihe. Viel Kevlar reduzierte das Gewicht gegenüber einem normalen 911 Turbo S um rund 200 Kilogramm.

Mit der Ente ums Eck
Besondere Schmankerl hält das ,Totino`s Car Pack" für Oldtimer-Freunde bereit. Inzwischen kaum noch bekannt ist der Typ 3 von VW, mit dem die Marke in den 1960er-Jahren Käfer-Aufsteiger bediente. In ,Forza Motorsport 7" steht ein 1967er VW 1600 L mit 54 PS zur Verfügung. Deutlich geruhsamer lassen es die beiden anderen Altfahrzeuge angehen: Der Subaru 360, auch als ,Ladybug" (Marienkäfer) bekannt, war das erste Auto der Marke. Trotz eines 360-Kubik-Motörchens mit 23 PS gelangten sogar 10.000 Exemplare in die USA. Längst Kult ist hingegen die Ente, also der Citroën 2CV. Videospieler können das französische Vehikel sogar über die Nordschleife jagen. Bleibt zu hoffen, dass es sich bei der 1970er-Ausführung um den Top-2CV6 mit 28 PS handelt.

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