Sondermodell zu Ehren des McQueen-Kinoklassikers

Neben dem neuen Edge bringt Ford zwei weitere Weltpremieren zur North American International Auto Show (NAIAS, 15. bis 28. Januar 2018 in Detroit) mit: das Sondermodell Mustang Bullitt zum 50. Jubiläum des gleichnamigen Hollywood-Klassikers und die neue US-Version des Pick-up-Modells Ford Ranger.

Hommage an den Hollywood-Klassiker "Bullitt"
Bereits zum dritten Mal stellt Ford ein Bullitt-Sondermodell vor, das an den Oscar-prämierten Blockbuster mit Steve McQueen aus dem Jahre 1968 erinnert. Der neue Mustang Bullitt kommt im Sommer 2018 ausschließlich auf den nordamerikanischen Markt und wird von einem etwa 475 PS starken 5,0-Liter-V8 angetrieben, der 570 Newtonmeter Drehmoment entwickelt und eine Spitze von 262 km/h ermöglicht.

Schaltknauf in Form einer Billardkugel
Das Sondermodell besitzt ab Werk ein manuelles Sechsganggetriebe, dessen Schaltknauf in Anlehnung an das historische Vorbild die Form einer weißen Billardkugel aufweist. Um das charakteristische V8-Blubbern zu verstärken, ist eine Auspuffanlage mit aktivem Klappenventil Serie. Die zwölf Zoll große LCD-Instrumententafel entspricht bereits der Version, die mit der nächsten Produktüberarbeitung im weiteren Jahresverlauf auf den Markt kommt. Anstelle des üblichen "Pony"-Logos zeigt ihr Willkommensbild beim Neustart jedoch ein grünes Display mit Bullitt-Motiv.

Das Original-Filmauto ist auch in Detroit
Den Mustang Bullitt gibt es in Schwarz oder in jenem Grün, in der auch das berühmte Filmauto lackiert war. Wie dort beschränkt sich der Zierrat auf dezente Chromelemente rund um den schwarz abgesetzten Kühlergrill und die vorderen Scheiben. Hinzu kommen 19-Zoll-Aluräder. Innen wie außen hat Ford den Einsatz von Logos und Emblemen stark reduziert, nur am Heck verrät ein Bullitt-Logo das Editionsmodell. Der Mustang Bullitt teilt sich das Rampenlicht in Detroit mit seinem Urahnen, dem originalen Mustang GT Fastback von 1968, der neben Steve McQueen die Hauptrolle in "Bullitt" spielte. Das Filmauto galt mehr als 40 Jahre lang als verschollen und ist nun auf der NAIAS erstmals wieder vor Publikum zu sehen.

Der Ford Ranger kehrt nach Nordamerika zurück
Als weitere US-Neuheit stellt Ford den Ranger vor. Der Pick-up wurde in den Vereinigten Staaten von 1982 bis 2011 produziert und lief dann aus. Nach sieben Jahren soll die Produktion im Werk Michigan nun wieder anlaufen. Anders als bei uns, wo der Ranger ausschließlich mit Dieselaggregaten erhältlich ist, bekommt er in den USA einen 2,3-Liter-Turbobenziner, der mit einer Zehngang-Automatik kombiniert wird. Für die Sicherheit sorgen ein Antikollisionssystem mit Fußgängererkennung, ein Spurhalteassistent und ein Toter-Winkel-Assistent, der auch den Bereich neben einem Anhänger abdeckt. Zudem gibt es LED-Scheinwerfer und -Rücklichter und ein optionales FX4-Offroad-Paket mit Unterfahrschutz, geländegängigerer Fahrwerksabstimmung und entsprechenden Reifen.

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