Erste Skizzen zeigen die Zukunft der Stufenheck-Limousine

Andere Länder, andere Geschmäcker: Während in Deutschland der Golf das beliebteste VW-Modell ist, fahren US-Kunden voll auf den Jetta ab. Von Januar bis November 2017 konnte VW insgesamt 108.575 Exemplare der Stufenheck-Limousine verkaufen. Respektabel, wenn man bedenkt, dass der aktuelle Jetta schon 2010 vorgestellt wurde. Doch bald kommt der Nachfolger: Jetzt gibt es erste Bilder.

Arteon im Kleinformat?
Auf den Zeichnungen ist gut zu erkennen, dass der neue VW Jetta gewisse Stilelemente des 20 Zentimeter längeren Arteon übernimmt. Letzterer kommt übrigens erst im Sommer 2018 auf den US-Markt. Zurück zum neuen Jetta: Seine Formgebung wird eleganter als bislang, die Länge von momentan 4,66 Meter dürfte in etwa so bleiben. Auch innen wird die Limousine aufgepeppt. Dafür sorgen das optionale ,Active Info Display" anstelle der Instrumente und ein bis zu 9,2 Zoll großer Touchscreen in der Mittelkonsole.

Benziner für die USA
Wie der Golf nutzt künftig auch der Jetta die MQB-Plattform. US-Journalisten, die bereits in Prototypen unterwegs waren, geben für den Antrieb einen 1,4-Liter-Turbobenziner mit Achtgang-Automatik an. Bislang sieht das Motorenangebot für den Jetta in Amerika so aus: 150 PS (1,4-Liter-Turbo), 170 PS (1,8-Liter-Turbo) und 210 PS (2,0-Liter-Turbo), stets inklusive Sechsgang-Automatik. Natürlich alles Ottomotoren, der Diesel spielt aus naheliegenden Gründen bei den US-VWs keine Rolle mehr. Offiziell vorgestellt wird der neue VW Jetta demnächst auf der Automesse in Detroit (14. bis 29. Januar 2018), 2019 folgt dann die Neuauflage des US-Passat.

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