Pfälzer Tuner macht tiefer gelegte Porsche 911 wieder Innenstadt-tauglich

Wer schnell sein will, muss leiden: Hinter dem Steuer eines extrem tiefer gelegten Porsche 911 können sich ansonsten alltägliche Dinge in unüberwindbare Hindernisse verwandeln. Steile Tiefgaragen-Rampen oder hohe Bremsschwellen etwa sind für Besitzer eines solchen Fahrzeugs ein rotes Tuch. Grund genug für den Tuner Cargraphic, sich dieses Problems anzunehmen. Die Lösung ist einfach: Wer im entscheidenden Moment die Fahrzeugnase anheben kann, braucht auch keine Angst vor Aufsetzern zu haben.

Auf Knopfdruck 55 Millimeter höher
Cargraphic greift allerdings nicht auf die aus dem Tuning- und Luxusmarkt bekannten Luftfederungen zurück, da diese kaum den Ansprüchen der Sportfahrer genügen würden. Stattdessen haben die Veredler mit dem Bilstein B16 ein bereits bewährtes Gewindefahrwerk auf einfache aber geniale Art modifiziert. Bei Bedarf werden spezielle Luftbälge, die unterhalb des oberen Domlagers sitzen, mit Pressluft aufgeblasen und heben so die Vorderachse um 55 Millimeter höher in die Luft. Gesteuert wird das Ganze über eine kabellose Fernbedienung und für den Fall der Fälle ist eine Automatik mit an Bord, die den Aufbau selbstständig absenkt, sobald der Wagen schneller als 50 km/h fährt.

Für Porsche 996 und 997
Die gute Nachricht: Cargraphic verspricht, dass das System die Fahrdynamik des Zuffenhauseners nicht negativ beeinflusst. Lieferbar ist die Airlift Suspension für alle Modelle der Baureihen 996 und 997, inklusive der heißen Top-Versionen GT2 und GT3. Der Preis für die Komplett-Lösung bestehend aus Gewindefahrwerk und Hub-System liegt bei 5.230 Euro (ohne Einbau) für einen regulären Porsche Carrera der Baureihe 997. Derzeit ist Airlift zwar ausschließlich für den legendären Heckmotor-Sportler lieferbar, allerdings arbeitet Cargraphic derzeit bereits an einer Variante für den Audi R8.

Bildergalerie: Nie mehr aufsetzen