Limitierter Super-Bolide wird auf der AMI in Leipzig Premiere feiern

Bereits die 305 PS, die im ,normalen" Ford Focus RS auf die Vorderachse krachen, sind kein Pappenstiel. Nun legt der Hersteller noch einen drauf und präsentiert mit dem RS500 den absoluten Über-Ford in der scheidenden Focus-Reihe. Matt ist an diesem Modell nur die Außenhaut: Der 2,5-Liter-Fünfzylinder liefert stolze 350 Pferdestärken bei 6.000 Touren und ein maximales Drehmoment von 460 Newtonmeter. Diese Kraft liegt zwischen 2.500 und 4.500 Touren an. Zum Vergleich: Der Focus RS bringt es auf 440 Newtonmeter. Der RS500 wird seine Weltpremiere auf der Automesse AMI in Leipzig (10. bis 18. April 2010) feiern.

Größerer Ladeluftkühler
Erreicht wurde dieses Ergebnis durch umfangreiche Detailmodifikationen, die vor allem den Gaswechsel und den Verbrennungsprozess in den Zylindern in den Mittelpunkt rückten. So gibt es einen größer dimensionierten Ladeluftkühler, der eine höhere Verdichtung ermöglicht, einen modifizierten Luftfilter, ein im Durchmesser vergrößertes Fallrohr der Abgasanlage, eine leistungsstärkere Benzinpumpe sowie eine angepasste Motorsteuerung.

5,6 Sekunden auf Tempo 100
Mit seinem nochmals gestärkten Antrieb soll der RS500 in 5,6 Sekunden auf Tempo 100 sprinten und eine Spitze von 265 km/h erreichen. Der normale RS braucht hier 5,9 Sekunden und wird 263 km/h schnell. Auch die Stückzahl des RS500 ist ebenso bemerkenswert wie gering: Nur 500 Exemplare wird es geben. Jedes Einzelne davon wird auffallen: Neben der schwarzen Folierung tritt das Auto mit 19-Zöllern auf. Durch sie schimmern rot lackierte Bremssättel. An den Seiten gibt es blaue RS-Logos, am Heck weist ein spezielles rot-blaues ,RS500"-Logo auf die Besonderheit hin.

Plakette mit fortlaufender Nummer
Jeder einzelne Wagen bekommt in die Mittelkonsole eine Plakette mit fortlaufender Nummerierung. Zu den weiteren Interieur-Besonderheiten gehören ein spezielle rote Farbgebung, sowie rote Nähte an den Lederbezügen und den Fußmatten. Zur Serienausstattung gehören eine Zweizonen-Klimaautomatik, eine beheizbare Frontscheibe, Parksensoren, Licht- und Regensensoren, ein schlüsselloses Zugangssystem, ein Sechsfach-CD-Wechsler und teillederbezogene Recaros vorn. Optional sind ein DVD-Navigationssystem und Vollleder-Sitze vorn zu haben. Was der RS500 kosten wird, steht noch nicht fest – der leicht schwächere Bruder RS ist ab 35.900 Euro zu haben.

Bildergalerie: RS500: Über-Ford