Schmuckmetropole wirbt mit glänzenden Modellen

Nur die wenigsten wissen es, aber die badische Stadt Pforzheim ist das Schmuckzentrum Deutschlands. Rund 75 Prozent aller hierzulande hergestellten Geschmeide stammen von dort. Das Wahrzeichen Pforzheims ist das 1925 erbaute Industriehaus, in dem sich seit einigen Jahren die ,Schmuckwelten" befinden, ein Mix aus Museum und Kaufhaus. Zum Jubiläum wurden nun gleich zwei Hingucker präsentiert: Ein Porsche und ein Bus aus Gold.

Mühsame Handarbeit
Der goldene Porsche Boxster ist natürlich nicht komplett aus Gold, denn das würde etwas zu schwer werden. Allerdings ist der Flitzer mit 1.000 Goldblättchen überzogen. Die 22-karätigen Scheiben brachte der Vergolder Bernd Höger aus Stuttgart in langwieriger Handarbeit auf. Das Resultat ist ein einzigartiges Auto, das sogar ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Wer mit dem Porsche standesgemäß vorfahren will, muss 500 Euro Miete einplanen, 200 Kilometer sind inklusive.

Prunkvoller Bus
Noch mehr Glanz und Gloria vermittelt ein 1957 gebauter Bus der Firma Auwärter, der über zwei Millionen Kilometer in den Diensten eines Reiseveranstalters stand. Nach der verdienten Rente wurde der Oldie grundlegend restauriert und mit rund 4.000 22-Karat-Feingoldblättchen vergoldet. Der Innenraum wurde mit Wurzelholz veredelt und die Metallteile galvanisch vergoldet. Mittlerweile hat der glitzernde Bus bereits 10.000 Kilometer zurückgelegt. Wer passend zur Optik des Auwärter Goldene Hochzeiten feiern will, bekommt das Fahrzeug zum Preis von 950 Euro acht Stunden lang, auch hier sind 200 Kilometer inklusive.

Gallery: Luxus-Lackierung