Erwischt: Neue Mercedes S-Klasse
Der Luxusliner zeigt sich fast ungetarnt
Keine optischen Umwälzungen
Unübersehbar ist die Weiterentwicklung des bisherigen S-Klasse-Designs. Bereits erkennbar sind die künftig eleganter verlaufende Heckpartie und der nochmals vergrößerte Kühlergrill, auf dem auch künftig der Stern thront. Im Gegensatz zu manch anderem Mercedes-Modell kommt die nächste S-Klasse in der Seitenansicht mit nur zwei Lichtkanten aus. Das macht Sinn, schließlich muss die mindestens 5,10 Meter lange Limousine nicht noch optisch gestreckt werden. Auch steht hier Eleganz klar vor Dynamik im Lastenheft. Zukünftig wird die S-Klasse auch die Rolle der eingestellten Marke Maybach übernehmen. Fest eingeplant sind bereits folgende Varianten: die ,normale" Langversion mit mehr Radstand, ein Coupé, ein viersitziges Cabrio und eine Pullman-Ausführung mit gut sechs Meter Länge.
Alles für die Sicherheit
Apropos Lastenheft: Die Motorenpalette dürfte auch in Zukunft vom S 250 CDI bis zum S 65 AMG reichen, Mercedes wird lediglich ein wenig an Verbrauch und Leistung feilen. Erstmals kommt hingegen eine Automatik mit neun Gängen zum Einsatz. Ebenfalls neu sind die komplett mit LED-Technik arbeitenden Scheinwerfer. In Sachen Sicherheitstechnik wird das vollständige Programm aufgefahren, vieles ist bereits aus der gelifteten E-Klasse bekannt. Dazu zählen unter anderem ein Abstandsregeltempomat mit automatischem Staufolgefahren, ein Kreuzungs-Assistent für die Bremshilfe oder die Möglichkeit, dass das Auto von selbst aus bis zu 50 km/h bis zum Stillstand bremst. Eine Weltpremiere stellt die so genannte Mehrpegelfunktionalität dar: Hier wird das Bremslicht bei Nacht oder beim Warten an einer roten Ampel zurückgeregelt, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden.
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