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Neue Variant-Variante
VW Golf Alltrack

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
23. Sep. 2014 um 11:49 Uhr
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Zwischen reinen Blendern, die nur so tun als ob, und echten Offroadern wird auf dem Automarkt inzwischen so ziemlich jede Schattierung angeboten. Der seit 2012 angebotene VW Passat Alltrack, eine Spezialversion des Variant, bietet neben einer Offroadoptik zumindest auch serienmäßig einen Allradantrieb und eine leicht erhöhte Bodenfreiheit. Mit dem Golf Alltrack transferiert der Hersteller das Rezept jetzt in die Kompaktklasse.
Allradantrieb serienmäßig
Anders als die verschiedenen Cross-Modelle von VW hat der Golf Alltrack serienmäßig Allradantrieb. Bei geringer Last oder im Schub erfolgt der Vortrieb aber über die Vorderachse, die Hinterachse wird nur bei Bedarf zugeschaltet. Dies geschieht über eine Haldex-Lamellenkupplung, die nahezu 100 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterachse leiten kann. Eine elektronische Differenzialsperre übernimmt an beiden Achsen die Funktion von Quersperren. Darüber hinaus ist der Golf Alltrack mit der Zusatzfunktion XDS ausgestattet, die die kurveninneren Räder bei zu starker Entlastung abbremst, um wieder die optimale Traktion herzustellen. Der Golf Alltrack bietet auch eine um bis zu zwei Zentimeter höhere Bodenfreiheit und ein Offroad-Fahrprofil. Bei Letzterem wird eine Bergabfahrfunktion aktiviert, die Gaspedalkennlinie geändert und das ABS auf den Offroad-Betrieb eingestellt. VW empfiehlt den Wagen auch als Zugfahrzeug für Anhängelasten von bis zu 2.000 Kilo.
Vier direkt einspritzende Turbomotoren
Ein Benziner und drei Diesel sind verfügbar. Alle Motoren erfüllen die Euro-6-Abgasnorm, wofür die Selbstzünder einen NOx-Speicherkat an Bord haben. Neu im Golf ist der 1,8-Liter-TSI mit 180 PS. Der Turbobenziner bietet bereits ab 1.350 U/min ein Drehmoment von 280 Newtonmeter und hält diesen Wert bis 4.500 U/min. Auf der Dieselseite werden der 1.6 TDI mit 110 PS sowie der 2.0 TDI mit 150 oder 184 PS angeboten. Der Einstiegsmotor beim Golf Alltrack ist der 1.6 TDI mit 250 Newtonmeter Drehmoment. Mehr Kraft hat der 150-PS-Diesel mit 340 Newtonmeter. Nochmal 40 Newtonmeter drauf legt der Top-TDI, der mit 184 PS auch der bislang stärkste Golf mit Variant-Karosserie ist. Der aus dem Golf GTD bekannte Motor sorgt für sportliche Fahrleistungen. So dauert der Sprint auf Tempo 100 nur 7,8 Sekunden. Die Alltrack-Versionen mit 180 PS und 184 PS geben ihre Kraft serienmäßig über ein Sechsgang-DSG an den Allradantrieb ab.
Metallleisten zur Individualisierung
Am Golf Alltrack fallen neben schwarzen Kratzschutzelementen diverse glänzende Teile wie die silbernen Außenspiegelkappen sowie die silbernen Schwellerbleche auf. Metallleisten akzentuieren auch die Front, Kühlergrill wie Lufteinlass weisen ein Wabengitter auf. Die Version mit dem 180-PS-TSI hat links und rechts je ein Chrom-Endrohr, während die TDI-Versionen links ein Doppelendrohr besitzen. Den Abschluss zur Straße bildet vorne wie hinten ein silberner Unterfahrschutz. Alle Varianten tragen diverse Alltrack- sowie 4Motion-Schriftzüge außen und innen. Außerdem hat der Golf Alltrack ein Lederlenkrad, einen Leder-Schalthebel, spezifische Sitzbezüge, Ambientebeleuchtung sowie diverse Chrom- und Magnesium-Details. Ebenfalls Serie sind eine Klimaautomatik, das Infotainmentsystem ,Composition Touch", eine Müdigkeitserkennung und ein Tempomat. Wers sportlich mag, kann einen schwarzen Dachhimmel bestellen.
Noch unter 30.000 Euro?
Erstmals zu sehen ist der Golf Alltrack auf dem Mondial de l`Automobile in Paris (2. bis 19. Oktober 2014). Markteinführung ist im Frühling 2015, die Preise wurden noch nicht mitgeteilt. Zur Orientierung: Den Golf Variant 1.6 TDI 4Motion gibt es in der Comfortline-Ausstattung für 27.650 Euro. Das umfangreicher ausgestattete Alltrack-Grundmodell wird preislich nicht darunter liegen. Den entsprechenden Seat Leon X-Perience 1.6 TDI gibt es für 28.750 Euro, den Skoda Octavia Scout gibt es mit diesem Motor nicht.
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Bildergalerie: Neue Variant-Variante
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