Der Nachfolger des Minivans wird französischer

Wann haben Sie zum letzten Mal einen Opel Meriva gesehen? Richtig, immer weniger Kunden entscheiden sich für den Minivan, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat der Meriva bei den deutschen Neuzulassungen 32 Prozent verloren. Da tröstet es nur wenig, dass es der Konkurrenz kaum besser geht. Die Parole für die nächste Generation des praktischen Opel lautet deshalb: Mehr SUV-Gefühl und technische Kooperation.

Das hohe C
Was das konkret bedeutet, zeigt jetzt ein frischer Erlkönig des kommenden Opel Meriva. Erkennbar sind ein strafferes Design und die Rückkehr zu konventionell angeschlagenen hinteren Türen. Optisch soll der Meriva C deutlicher in Richtung Crossover respektive SUV gehen, um dem aktuellen Trend zu folgen. Ein Beispiel hierfür ist der Peugeot 2008.

Gemeinsam sparen
Ein gutes Stichwort, denn die technische Basis für den Opel Meriva C wird gemeinsam mit dem PSA-Konzern entwickelt, zu dem Peugeot und Citroën gehören. Das macht Sinn, nicht nur aus Gründen der Kosteneinsparung. Auch Citroën benötigt einen Ersatz für den C3 Picasso. Gebaut wird das deutsch-französische Doppel ab Ende 2016 im spanischen Opel-Werk Zaragoza. Bei den Motoren könnte Opel für kleine Turbobenziner zuständig sein, während sich PSA um die Diesel kümmert. Eben eine echte europäische Gemeinschaft.

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