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Günstige Alternative zum VW California
Campingbus Pössl Campster auf Basis des Citroën Spacetourer

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
4. Aug. 2016 um 12:32 Uhr
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Die Firma Pössl aus dem Berchtesgadener Land ist eigentlich für klassische Wohnmobile auf Basis des Fiat Ducato oder Citroën Jumper bekannt. Mit dem neuen Campster räubert Pössl nun erstmalig im Segment der mittleren Campingbusse à la VW California oder Mercedes Marco Polo. Die Besonderheit des Campster ist dabei die Multifunktionalität: Man kann ihn als Bikeshuttle am Wochenende verwenden, als Siebensitzer für die Großfamilie, als Umzugsmobil und natürlich auch als Camper für die große Urlaubstour.
Aufstelldach mit großem Fenster
Als Basis für den Campster dient die kurze Version des Citroën Spacetourer, die 4,95 Meter misst. Zum Campen nutzt man das serienmäßige Klappdach. Auch damit bleibt das Fahrzeug tiefgaragen- und parkhaustauglich: 1,99 Meter Höhe sind nur neun Zentimeter mehr als beim normalen Spacetourer. Unter dem vom Campingdach-Spezialisten SCA entwickelten Aufstelldach gibt es ein fast 2,00 mal 1,20 Meter großes Dachbett. Vorne kann man durch ein großes, aufzippbares Fenster Wetterlage und Aussicht prüfen. Im Erdgeschoss hat der Campster eine zweisitzige Rücksitzbank, die in den Original-Bodenschienen des Spacetourer verschiebbar fixiert ist. Sie lässt sich zum Bett (1,95 mal 1,15 Meter) umbauen. Dabei schläft man auf den umgelegten flachen Rückseiten, nicht auf den unebenen Sitzflächen. Fahrer- und Beifahrersitz lassen sich nach hinten drehen, wodurch sich eine Vierersitzgruppe rund um den klappbaren Tisch ergibt.
Küchenblock raus, Sitzbank rein
Hinten gibt es serienmäßig eine Schiebetür auf der rechten Seite, optional ist eine weitere auf der linken Seite bestellbar. Neben der Sitzgruppe befindet sich der Küchenblock mit Kocher und Spülbecken. Der Clou: Durch die Schiebetüre auf der linken Seite lässt sich der komplette Küchenblock herausnehmen und durch eine Dreier-Sitzbank ersetzen. Wenn die Großfamilie zum Ausflug bläst, können so sieben vollwertige Sitzplätze genutzt werden. Wer lieber in einem Drei- oder Viersitzer mit den Radfreunden ins Gebirge fährt, stellt die Bikes hinten neben die Küchenzeile. Daneben bleibt Raum für einen Sitz oder zwei Sitze hintereinander.
Deutlich günstiger als ein VW California
Neben der Variabilität hat der Campster einen weiteren Vorteil: den Preis. Hier bleibt Pössl deutlich unter dem Campingmobil von Volkswagen. Während man für den günstigsten VW California über 42.000 Euro (ohne Küchenblock) zahlt, gibt es den Campster schon ab 37.999 Euro. Das Motorenangebot umfasst alle vier Spacetourer-Diesel: 1.6 BlueHDi mit 95 PS sowie 2.0 BlueHDi mit 115, 150 oder 180 PS. Live kann man den neuen Campingbus zunächst auf dem Caravan Salon (27. August bis 4. September 2016) in Düsseldorf begutachten, beim Händler steht er dann ab Frühjahr 2017.
Lesen Sie auch:
- - Mehr zum neuen VW California auf Basis des T6
- - Und noch so ein Campingbus: Mercedes V-Klasse Marco Polo
Bildergalerie: Günstige Camping-Alternative
Citroën
- Make: Citroën
- Model:
- URL: Citroën

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