Prototypen-Renner von Mazda

Der einzige japanische Autohersteller, der je das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewinnen konnte, ist Mazda. Nun kehrt das Unternehmen in den Langstreckensport zurück, wird sich allerdings vorerst auf Einsätze in Amerika konzentrieren. An den Start geht ein völlig neu entwickeltes Rennfahrzeug mit dem Namen RT24-P, das Mazda auf der Los Angeles Auto Show kürzlich vorgestellt hat.

Daytona-Prototyp von Mazda
Der neue Mazda-Renner tritt in der amerikanischen ,IMSA WeatherTech SportsCar Championship" an. Dort wird er in die Klasse der sogenannten Daytona-Prototypen eingeordnet, den schnellsten Fahrzeugen der Meisterschaft. Passenderweise wird der RT24-P auch sein Debüt Ende Januar 2017 auf dem legendären Kurs von Daytona geben. Dort findet der Saisoneröffnungsklassiker mit einer Renndauer von 24 Stunden statt.

Das Chassis kommt von Riley
Unter der von Mazda designten Carbon-Karosserie befindet sich ein neues Chassis vom Fahrgestell-Spezialisten Riley, das ,Mk. 30"-Chassis. Dieses wird zuerst im neuen Mazda-Prototypen getestet. Angetrieben wird der RT24-P von einem Mazda-Motor mit zwei Liter Hubraum, vier Zylindern und Turboaufladung. Die Leistung liegt bei satten 600 PS.

Kryptischer Name
Eingesetzt wird der RT24-P vom erfahrenen ,SpeedSource Race Engineering"-Team aus Florida. Der Name ergibt sich übrigens aus mehreren Kürzeln. ,RT24" steht für ,Road to 24" – eine Nachwuchsförderung der Japaner für junge Rennfahrer. Die Zahl 24 symbolisiert außerdem zwei Liter Hubraum und vier Zylinder. Das ,P" deutet auf die Prototypen-Klasse hin.

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