Stadt-Sparer: Toyota iQ 1.4 D-4D im Test

,Der hat ja eine ungewöhnliche Form", ,Der sieht ja interessant aus" hören wir immer wieder, wenn wir auf unseren Toyota iQ angesprochen werden. Der Wagen tritt in der Riege der Kleinsten an, um individuelle städtische Mobilität weiterhin möglich zu machen. Wir haben uns den winzigen Viersitzer mit neuem 90-PS-Diesel und manueller Sechsgang-Schaltung zum Test vorgenommen.

Kurz und breit
Der iQ steht stämmig auf der Straße, schließlich ist er 1,68 Meter breit. Dass er dabei ein wenig ungewöhnlich wirkt, liegt an seiner Länge: Mit 2,99 Meter bleibt der iQ unter der Dreimeter-Marke. Der Smart ist mit 1,56 Meter Breite und 2,70 Meter Länge deutlich kleiner als der iQ – die Japaner schicken also ein vergleichsweise großes Auto ins Rennen um Marktanteile bei den Kleinsten. Dafür hat der Smart aber auch nur zwei Sitze, der iQ hat doppelt so viele. Bringt das was?

Hinten kein Leben
Hinterm Steuer sitzen wir im iQ gut, auf dem Beifahrerplatz super. Selbst Zweimeter-Riesen sind begeistert, da sie ihre Beine nicht unter einem Handschuhfach durchzwängen müssen. Anstelle dieses Fachs hängt vor dem Beifahrer eine Art Lappen mit ein paar Stau-Taschen. Dieser Lappen ist nur mit einem Druckknopf am Armaturenbrett befestigt. Der Fahrer wird durch einen zusätzlichen Knieairbag geschützt, der Beifahrer wird im Bedarfsfall durch einen Sitzpolster-Airbag in Position gehalten – dieses System kennen wir sonst nur vom luxuriösen Ottomanen-Sitz im Lexus LS 600h. Die Beinfreiheit in der zweiten Reihe...