Das neue Cabrio Opel Astra TwinTop im ersten Test
Gelungener Auf-Takt: So gut ist das neue Opel-Cabrio
Opels Astra öffnet sich: Der neue TwinTop ergänzt die Kompakt-Baureihe Astra um ein schickes Cabrio-Coupé. Wie auch bereits der Tigra TwinTop verfügt die vierte Astra-Variante über ein variables Blechdach. Das ist weiterhin der Trend: Auch Ford Focus und VW Eos, die später im Jahr 2006 kommen werden, haben faltbare Metalldächer. Der Astra TwinTop, der den Cabrio-Reigen der deutschen Platzhirsche anführt, soll ab Mai 2006 bei den Händlern stehen – der VW folgt im Sommer, der Ford erst im Herbst. Ist Opels Auf-Takt gelungen?
Stimmige Formen
Optisch ist der Neuling sehr gelungen: Wem die dreitürige Astra-Ausführung GTC gefällt, der wird auch den TwinTop lieben. Die Proportionen sind stimmig, der Rüsselsheimer ist geöffnet richtig rassig. Geschlossen ähnelt der Wagen dem Dreitürer, wirkt aber wegen der längeren Heckpartie mit Kofferraum eleganter und gestreckter als der Kompakt-Sportler.
Aufgeräumtes Cockpit
Der Innenraum kann sich sehen lassen: Wie wir das aus den anderen Astra-Varianten kennen, ist das Cockpit aufgeräumt und funktional gestaltet. Das Platzangebot: Vorn haben die Passagiere genügend Bewegungsfreiheit, hinten würde man sich vor allem für die Knie mehr Luft zu den Vordersitzlehnen wünschen. An unserem roten Testwagen gefallen uns die rot-schwarzen Stoffbezüge der recht bequemen Sitze. Es muss also nicht immer Leder sein, obwohl es gegen 1.105 Euro Aufpreis auch eine entsprechende Lederbestuhlung gibt.
<b>Opel-Air in 30 Sekunden</b><br> Ein Genuss ist es, dem Opel die Blechmütze abzunehmen: Nach einem kurzen Druck aufs Knöpfchen vor dem Innenspiegel oder auf die Fernbedienung öffnet sich das Dach, faltet sich in drei kompakte Teile zusammen und verschwindet in weniger als 30 Sekunden in seinem Versteck im Kofferraum. Das Öffnen und Schließen funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h.<br><br> <b>Cleveres Ladesystem: Easy Load</b><br> Im Stauraum schrumpft der verfügbare Platz bei offenem Dach von 440 auf 205 Liter. Doch dieser kann dank eines ausgeklügelten Systems gut genutzt werden: Die Opel-Techniker haben dem offenen Astra eine elektrisch betätigte Ladehilfe namens Easy Load spendiert. Nach Knopfdruck werden die waagerecht im Heckabteil übereinander liegenden Dachteile um rund 25 Zentimeter angehoben. Dadurch sind die von einem Schutzrollo abgedeckten Koffer und Taschen leichter zugänglich.<br><br> <b>Ohne Windschott fast zugfrei</b><br> Den TwinTop offen zu fahren, ist keine zugige Angelegenheit: Auch ohne das optionale Windschott zieht es selbst bei Landstraßengeschwindigkeit vorn nicht merklich. Die Wind- und Fahrgeräusche halten sich in Grenzen. So macht vor allem gemütliches Cruisen Spaß. Das relativ straff abgestimmte Fahrwerk und die präzise Lenkung ermöglichen aber auch eine ambitionierte Fahrweise auf der Serpentinenstrecke. Sportlich muss nicht unbequem heißen: Für einen Wagen mit Dynamik-Anspruch ist der Astra TwinTop recht komfortabel gefedert.
1,8-Liter: Laufruhig und leise
Der 1,8-Liter-Benzinmotor ist eine empfehlenswerte, wenngleich nicht besonders druckvolle Motorisierung. Die 140 PS starke Maschine dürfte aus unteren Drehzahlen gern mehr Power bieten und ein bisschen spritziger sein: Erst nach 11,4 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, als Spitze sind aber 209 km/h drin. Dafür ist der Vierzylinder kultiviert und leise. Wer mehr Kraft will, kann sich für den Zweiliter-Turbo mit 170 oder mit 200 PS entscheiden.
Günstig: Ab 23.650 Euro
23.650 Euro kostet das Einstiegsmodell mit 105 PS starkem 1,6-Liter-Motor. Die 1,8-Liter-Ausführung steht mit 25.400 Euro in der Liste. Das ist im Vergleich zum VW Eos recht günstig: Die Wolfsburger verlangen 27.950 Euro für den Eos mit 150 PS starkem FSI-Motor.
Stimmige Formen
Optisch ist der Neuling sehr gelungen: Wem die dreitürige Astra-Ausführung GTC gefällt, der wird auch den TwinTop lieben. Die Proportionen sind stimmig, der Rüsselsheimer ist geöffnet richtig rassig. Geschlossen ähnelt der Wagen dem Dreitürer, wirkt aber wegen der längeren Heckpartie mit Kofferraum eleganter und gestreckter als der Kompakt-Sportler.
Aufgeräumtes Cockpit
Der Innenraum kann sich sehen lassen: Wie wir das aus den anderen Astra-Varianten kennen, ist das Cockpit aufgeräumt und funktional gestaltet. Das Platzangebot: Vorn haben die Passagiere genügend Bewegungsfreiheit, hinten würde man sich vor allem für die Knie mehr Luft zu den Vordersitzlehnen wünschen. An unserem roten Testwagen gefallen uns die rot-schwarzen Stoffbezüge der recht bequemen Sitze. Es muss also nicht immer Leder sein, obwohl es gegen 1.105 Euro Aufpreis auch eine entsprechende Lederbestuhlung gibt.
<b>Opel-Air in 30 Sekunden</b><br> Ein Genuss ist es, dem Opel die Blechmütze abzunehmen: Nach einem kurzen Druck aufs Knöpfchen vor dem Innenspiegel oder auf die Fernbedienung öffnet sich das Dach, faltet sich in drei kompakte Teile zusammen und verschwindet in weniger als 30 Sekunden in seinem Versteck im Kofferraum. Das Öffnen und Schließen funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h.<br><br> <b>Cleveres Ladesystem: Easy Load</b><br> Im Stauraum schrumpft der verfügbare Platz bei offenem Dach von 440 auf 205 Liter. Doch dieser kann dank eines ausgeklügelten Systems gut genutzt werden: Die Opel-Techniker haben dem offenen Astra eine elektrisch betätigte Ladehilfe namens Easy Load spendiert. Nach Knopfdruck werden die waagerecht im Heckabteil übereinander liegenden Dachteile um rund 25 Zentimeter angehoben. Dadurch sind die von einem Schutzrollo abgedeckten Koffer und Taschen leichter zugänglich.<br><br> <b>Ohne Windschott fast zugfrei</b><br> Den TwinTop offen zu fahren, ist keine zugige Angelegenheit: Auch ohne das optionale Windschott zieht es selbst bei Landstraßengeschwindigkeit vorn nicht merklich. Die Wind- und Fahrgeräusche halten sich in Grenzen. So macht vor allem gemütliches Cruisen Spaß. Das relativ straff abgestimmte Fahrwerk und die präzise Lenkung ermöglichen aber auch eine ambitionierte Fahrweise auf der Serpentinenstrecke. Sportlich muss nicht unbequem heißen: Für einen Wagen mit Dynamik-Anspruch ist der Astra TwinTop recht komfortabel gefedert.
1,8-Liter: Laufruhig und leise
Der 1,8-Liter-Benzinmotor ist eine empfehlenswerte, wenngleich nicht besonders druckvolle Motorisierung. Die 140 PS starke Maschine dürfte aus unteren Drehzahlen gern mehr Power bieten und ein bisschen spritziger sein: Erst nach 11,4 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, als Spitze sind aber 209 km/h drin. Dafür ist der Vierzylinder kultiviert und leise. Wer mehr Kraft will, kann sich für den Zweiliter-Turbo mit 170 oder mit 200 PS entscheiden.
Günstig: Ab 23.650 Euro
23.650 Euro kostet das Einstiegsmodell mit 105 PS starkem 1,6-Liter-Motor. Die 1,8-Liter-Ausführung steht mit 25.400 Euro in der Liste. Das ist im Vergleich zum VW Eos recht günstig: Die Wolfsburger verlangen 27.950 Euro für den Eos mit 150 PS starkem FSI-Motor.
Preisliste
|
|
|
| Grundpreis: | 25.400 Euro |
| Bi-Xenon-Kurvenlicht | 980 |
| IDS-Sportfahrwerk | 220 |
| IDS-Plus-Fahrwerk | 615 |
| 17-Zoll-Aluräder | 475 |
| CD-Wechsler | 510 |
| Radio-Navigationssystem | 960 |
| Windschott | 265 |
| Fernbed. für Klappdach | 195 |
| Metallic-Lackierung | 430 |
Datenblatt
| Motor und Antrieb | |
| Motorart | Vierzylinder-Ottomotor |
| Hubraum in ccm | 1.796 |
| Leistung in PS | 140 |
| Leistung in kW | 103 |
| bei U/min | 3.800 |
| Drehmoment in Nm | 175 |
| Antrieb | Frontantrieb |
| Gänge | 5 |
| Getriebe | Schaltgetriebe |
| Maße und Gewichte | |
| Länge in mm | 4.476 |
| Breite in mm | 1.831 |
| Höhe in mm | 1.414 |
| Leergewicht in kg | 1.515 |
| Fahrleistungen / Verbrauch | |
| Höchstgeschwindigkeit in km/h | 209 |
| Beschleunigung 0-100 km/h in Sekunden | 11,4 |
| EG-Gesamtverbrauch in Liter/100 km | 7,7 |
| Schadstoffklasse | Euro 4 |
Bildergalerie: TwinTop im Test
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