Polestar Formula 2030: Erster Ausblick auf den nächsten Polestar 2
Neuer Designchef, neue Studie - so sollen Polestars künftig aussehen
Nein, das hier gezeigte Auto ist nicht der neue Polestar 2. Der kommt erst 2027 und dürfte zum jetzigen Zeitpunkt noch längst nicht fertig entwickelt sein. Und auch der Polestar 7 ist es nicht – bei diesem Modell ist derzeit ohnehin noch nicht ganz klar, wann genau es auf den Markt kommen wird, aber wohl nicht vor 2028.
Stattdessen handelt es sich um den Polestar Formula 2030. Die Studie soll einen Ausblick auf künftige „Designattribute“ der Marke geben, die zuerst in den Polestar 2 und den Polestar 7 und letztlich in die gesamte Modellpalette einfließen sollen.
Bildergalerie: Polestar Formula 2030 Studie
Evolution statt Revolution
Polestars Designchef Philipp Römers, der den inzwischen zu BMW gewechselten Max Missoni abgelöst hat, beschreibt die neue Studie als konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Formensprache.
„Das Design und die Marke Polestar sind bereits so stark, dass klar war, dass wir eine mutige Evolution und keine Revolution dessen brauchen, was zuvor da war“, erklärt Römers.
Der Formula 2030 soll genau dafür stehen. Gleichzeitig bleiben bekannte Markenelemente erhalten. Dazu zählen beispielsweise die charakteristischen Dual-Blade-Scheinwerfer, durch die die Studie trotz der Weiterentwicklung auf den ersten Blick als Polestar erkennbar bleiben soll.
Das Design soll also nicht mit der bisherigen Linie brechen, sondern sie weiterentwickeln und der Marke eine neue Richtung für die kommenden Jahre geben.
Für Polestar steht einiges auf dem Spiel
Optisch hat Polestar zuletzt durchaus eine klare Identität entwickelt. Bei den Verkaufszahlen sieht es dagegen weniger erfreulich aus. Vor allem in den USA steht der Hersteller vor Problemen.
Bildergalerie: Polestar 5 2026
Grund dafür ist unter anderem die Entscheidung der US-Regierung, den Verkauf von Fahrzeugen ab dem Modelljahr 2027 im Zusammenhang mit der sogenannten Connected Vehicle Rule einzuschränken. Die Regel betrifft Fahrzeuge mit bestimmten Hard- und Software-Komponenten aus China. Polestar gehört zur chinesischen Geely-Gruppe und ist damit von den neuen Vorgaben betroffen.
Die daraus resultierende Umstrukturierung belastet das Unternehmen erheblich. Polestar zufolge hat sie den konsolidierten Nettoverlust zwischen Januar und Juni 2026 um 211 Millionen US-Dollar erhöht. In einem aktuellen Finanzbericht heißt es zudem, dass in den kommenden Berichtszeiträumen mit weiteren negativen Anpassungen zu rechnen sei.
Gleichzeitig sind die Umsätze um vier Prozent zurückgegangen. Auch die bisherige Wachstumsprognose wurde nach unten korrigiert.
Vollständige Vorstellung im Oktober
Entsprechend viel hängt für Polestar von der weiteren Entwicklung der Marke ab. Der Formula 2030, oder das, was alles daraus wird, soll laut den Schweden dazu beitragen, das Geschäft weiter auszubauen und den Weg in die Profitabilität zu unterstützen.
Geht man nur nach der Optik, sollte das gelingen, oder was meinen Sie? Bislang gibt es allerdings lediglich ein erstes Teaser-Bild. Die vollständige Vorstellung des Polestar Formula 2030 ist für Oktober geplant.
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