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Zu Fiats neuen Citycars zählen Pandina und ein witziger Mikrovan

Er wird Fiat Quattrolino heißen und den Topolino ergänzen

Fiat Quattrolino
Bild von: Fiat

Wir dachten, Fiat stehe kurz davor, die neue Generation des Multipla vorzustellen – der Name, der für ein großes siebensitziges SUV vorgesehen war. Dazu wird es zwar nicht kommen, doch der italienische Hersteller greift die Formen des ikonischen Modells dennoch wieder auf. Allerdings nicht die zwischen spätere "fiese" und von Roberto Giolito gezeichnete Version, sondern den ursprünglichen Fiat 600 Multipla aus den 1950er-Jahren.

Er wird Fiat Quattrolino heißen und wurde bei der Präsentation des neuen Stellantis-Industrieplans mit einem ersten Foto angedeutet. Das ist bislang bekannt. De facto wird der Fiat Quattrolino die Mikrovan-Variante des Topolino sein (nicht zufällig stehen die beiden auf dem Foto nebeneinander) – und damit eine Option für alle, die ein elektrisches Leichtfahrzeug mit vier Sitzplätzen und mehr Platz suchen.

Fiat 600 Multipla (1956-1967)

Fiat 600 Multipla (1956-1967)

Bild von: Fiat

Er dürfte aber noch nicht zur Familie der neuen Stellantis E-Car gehören – zumindest legt das das während der Präsentation veröffentlichte Bild nahe, auf dem keine Silhouette eines kleinen Vans zu sehen ist.

Fiat Neuheiten 2026 bis 2030

Fiat Neuheiten 2026 bis 2030

Bild von: Stellantis

Teilt er die Technik mit dem Topolino, würde der Quattrolino einen Akku mit 5,5 kWh brutto bzw. 5,4 kWh netto nutzen, der einen Elektromotor mit 8 PS versorgt. Da es sich jedoch um ein größeres Modell handelt, würden uns ein stärkerer Akku und ein leistungsfähigerer Motor nicht überraschen.

Fiat Pandina 2028 Konzept

Fiat Pandina 2028 Konzept

Bild von: Fiat

Das während des Events gezeigte Foto erlaubt außerdem einen ersten Blick auf das Concept, das den Nachfolger des uralten Fiat Pandina andeutet. Das Serienfahrzeug wird ein E-Car sein und ab 2028 im italienischen Werk Pomigliano d’Arco produziert. Es ist voller bis ins Extreme getriebener Details – etwa die Leuchten, die aus den Volumen der Motorhaube herausragen.

Klar erkennbar ist: Der Wagen soll bei Linienführung und Ausstattung bewusst schlicht bleiben, um einen Preis von 15.000 Euro erreichen zu können. Plattform und Antriebe sind noch nicht bekannt; sicher ist nur, dass das Serienfahrzeug elektrisch sein wird.

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