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Mansory baut den bisher verstörendsten Rolls-Royce Cullinan

Der "Emperor Signature" erhält einen wilden Breitbau, 24-Zöller, eine Beleuchtungsorgie und sehr viel Dampf

Mansory Emperor Signature (2026) auf Basis Rolls-Royce Cullinan Black Badge
Bild von: Mansory

Mansory wird es uns hoffentlich nachsehen, dass wir ihr neuestes Machwerk als verstörend bezeichnen. Es kann und wird dem Edel-Tuner herzlich egal sein. Vermutlich hat man auf der aktuell stattfindenden Luxus-Messe Top Marques in Monaco nämlich bereits das in oder andere Exemplar seines neuen Rolls-Royce Cullinan "Emperor Signature" verkauft. 

"Der Mansory Emperor in seinen bisherigen Ausführungen zählt auf den weltweit
wichtigsten Märkten für Luxus-Offroader für die Marke Mansory zu den wichtigsten und
prestigeträchtigsten Modellen in seinem umfangreichen Produktportfolio", heißt es von den geschäftstüchtigen Oberpfälzern. 

Wem der bisherige Emperor (zu deutsch: Imperator) noch nicht herrscherisch genug auftritt, der kann nun zu diesem extrovertierten Gefährt greifen. Beim "Signature" handelt es sich um die Breitbau-Variante des Emperor, der wiederum auf dem Cullinan Black Badge, also der ab Werk sportlichsten Ausrichtung, basiert.

Bildergalerie: Mansory Emperor Signature (2026) auf Basis Rolls-Royce Cullinan Black Badge


Weil der Cullinan im letzten Jahr ein Facelift erhielt, hat auch Mansory sein bisheriges Angebot für das Rolls-SUV komplett umgekrempelt. Für die neue Breitbau-Variante legte man jetzt nochmal Hand an ... naja, so ziemlich alles. Das Ergebnis ist ein Cullinan, der an eigentümlicher Exzentrik kaum zu überbieten sein dürfte. 

Wo man auch hinsieht, entdeckt man irgendeine Zerklüftung, einen Lufteinlass, ein aufgesetztes Carbonteil oder eine Lichtsignatur (auch am beleuchteten Kühlergrill zum Beispiel). Gegenüber dem "normalen" Emperor erhält die Signature-Variante alle Kotflügel und die vier Türen in einer Breitbau-Variante. Alle Anbauteile sind aus Kohlefaser und können auch farbig lackiert werden.

Mansory Emperor Signature (2026) auf Basis Rolls-Royce Cullinan Black Badge

Mansory Emperor Signature (2026) auf Basis Rolls-Royce Cullinan Black Badge

Bilder von: Mansory
Mansory Emperor Signature (2026) auf Basis Rolls-Royce Cullinan Black Badge

Mansory Emperor Signature (2026) auf Basis Rolls-Royce Cullinan Black Badge


Im Innenraum dieses Rolls-Royce-Umbaus geht es wesentlich weniger bunt zu als bei vielen bisherigen Projekten des Veredlers. Wir würden vermuten, dass Rolls ab Werk nicht die schlechtesten Tierhäute benutzt, dennoch werden Cullinan-Interieurs bei Mansory grundsätzlich komplett neu mit Leder bezogen. Auch alle anderen Oberflächen kann der Kunde wählen. Die Auswahl dürfte gewaltig sein. Dazu kommen diverse Illuminationen im Dachhimmel und den Türpanelen.

Mansory Emperor Signature (2026) auf Basis Rolls-Royce Cullinan Black Badge

Mansory Emperor Signature (2026) auf Basis Rolls-Royce Cullinan Black Badge

Bild von: Mansory

Unterm voluminös gepimpten Blech drehen sich hauseigene 24-Zoll-Schmiederäder mit Carbonblenden. Bereifung rundum: 295/30R24. Den 6,75-Liter-Biturbo-V12 bringt man per eigener "Power-Box" sowie einer klappengesteuerten Sportauspuffanlage (mit zwei mittigen oder vier seitlichen Endrohren) auf 720 PS und 1.050 Nm maximales Drehmoment. Die Serienleistung des Black Badge liegt bei 600 PS und 950 Nm. Mansory verspricht eine 0-100-km/h-Zeit von 4,8 Sekunden und eine elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.