Noch nicht ID. Golf: Der VW ID.3 wird zum ID.3 Neo
Mitte April 2026 wird die umfangreiche Modellpflege vorgestellt, es gibt wieder richtige Tasten
Eines der beliebtesten Elektroautos auf dem deutschen Markt bekommt bald eine umfangreiche Modellpflege und einen neuen Namen. Aus dem ID.3 wird noch nicht ein ID. Golf, das kommt frühestens 2028 beim Golf 9. Aber im April 2026 stellt VW den ID.3 Neo vor. Jetzt gibt es erste Teaserbilder.
Mit dem Generationswechsel erhält der ID.3 eine umfangreiche digitale Produktaufwertung. Vieles davon dürfte im kürzlich erfolgten Facelift des Schwestermodells Cupra Born bereits enthalten gewesen sein. Soweit auf den Teaserbildern für den ID.3 Neo erkennbar, plant VW offenbar vorne eine größere Familienähnlichkeit mit dem ID. Polo:
VW ID.3 Neo (2026) Teaser
Volkswagen ID. Polo Prototyp
Gleichzeitig sind auch die Modelle Volkswagen ID.4, ID.5 und ID.7 bereits mit der neuesten Softwaregeneration bestellbar. Die neue Software bringt zusätzliche Funktionen in die ID.-Baureihe.
Dazu zählen unter anderem ein weiterentwickelter Travel Assist mit Ampelerkennung sowie die Funktion One Pedal Driving, bei der das Fahrzeug durch Rekuperation bis zum Stillstand verzögert. Ebenfalls neu ist das Infotainmentsystem "Innovision".
Bildergalerie: VW ID.3 Neo (2026) Teaser
Eine weitere Neuerung ist der optionale digitale Fahrzeugschlüssel. Er ermöglicht den Zugang zum Fahrzeug über ein mobiles Endgerät wie Smartphone oder Smartwatch und ergänzt den klassischen Funkschlüssel. Die Kommunikation erfolgt drahtlos ähnlich wie bei mobilen Bezahlvorgängen, eine spezielle App ist nicht erforderlich.
Auch das Bedienkonzept wird überarbeitet: Künftige ID.-Modelle erhalten wieder Drucktasten am Lenkrad, um die Bedienung zentraler Funktionen zu vereinfachen. Als Vorbild dürfte hier das Cockpit des ID. Polo dienen. Ob es im ID.3 Neo auch Retro-Anzeigen geben wird, ist noch offen.
Echte Tasten im Lenkrad des neuen VW ID. Polo
Auch bei Antrieb und Batterie gibt es Änderungen. Die Einstiegsvarianten "Pure" der Modelle ID.4 und ID.5 erhalten mit dem neuen Elektromotor APP 350 einen Antrieb mit 140 kW (190 PS). Er bietet ein höheres Drehmoment und soll im Vergleich zum bisherigen APP-310-Motor den Energieverbrauch senken. Im ID.4 ergibt sich daraus eine Reichweitensteigerung von bis zu 40 Kilometern nach WLTP. In Kombination mit einer neuen Lithium-Eisen-Phosphat-Hochvoltbatterie (LFP) mit 58 kWh Nettokapazität soll das System robust und effizient arbeiten.
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