Sunlight Cliff 4x4 "Greentrek" (2025): Sondermodell fürs Grobe
Allradantrieb, Raptor-Grill und Offroad-Reifen von delta4x4
Wer bei "Greentrek" an einen gemächlichen Waldspaziergang denkt, hat den neuen Sunlight Cliff 4x4 wohl noch nicht gesehen. Denn was hier aus dem Offroad-Gebäckträger rollt, ist alles andere als ein sanfter Naturfreund. Der Camper-Van mit Allradantrieb und einem Outfit irgendwo zwischen Safari-Ready und Asphalt-Rebellion ist das neue Sondermodell für alle, denen normale Campingplätze zu langweilig sind.
Schon die Chassisfarbe "Yellow Olive" schreit nach Abenteuer. Dazu gesellt sich eine Sondermodell-Beklebung, die keinen Zweifel daran lässt, dass dieser Camper lieber durch den Wald pflügt als an der Küste entlangcruist. Besonders auffällig ist der bullige Raptor-Kühlergrill, der dem Transit-Gesicht eine ordentliche Portion „Don't mess with me“ verpasst.
Bildergalerie: Sunlight Cliff 4x4 "Greentrek" (2025) Sondermodell
Der Rest der Frontpartie bleibt dank serienmäßiger 17-Zoll-Offroad-Reifen von delta4x4 ebenfalls nicht unbemerkt. Mit dem Greentrek bringt Sunlight nach dem brachialen Ibex 4x4 Concept eine weitere Interpretation des Themas "Kastenwagen trifft Abenteuerlust". Der eine setzt auf Überhöhung und Expeditions-Charme, der andere auf eine gelungene Balance zwischen Praxisnutzen und Outdoor-Flair.
Die Technikbasis liefert der Ford Transit mit serienmäßigem Allradantrieb und 165 PS. Diese Kombination sorgt nicht nur für Vortrieb abseits befestigter Wege, sondern erlaubt es auch, das markante Sondermodell auf eine ordentliche Höhe zu heben. Das fühlt sich nicht nur imposant an, sondern schafft auch den nötigen Abstand zu Wurzeln, Steinen und sonstigem Offroad-Gemüse.
Ein weiteres Highlight ist die neue Heckverbreiterung, bekannt aus dem Carado CV590 4x4. Sie sorgt nicht nur für ein Plus an Raum im Schlafbereich, sondern unterstreicht auch optisch die bullige Gesamtanmutung. Dazu gibt’s ab Werk Rahmenfenster, eine großzügige Panorama-Dachhaube über der Sitzgruppe sowie eine Markise. Trotz erhöhter Bodenfreiheit bietet der Cliff 4x4 Greentrek im Innenraum eine stattliche Stehhöhe von 1,99 Metern.
Komfort- und Lichtfans dürfen sich also nicht nur über mehr Kopffreiheit, sondern auch über mehr Ausblick und Schatten freuen. Wer sich einmal die Tür des Greentrek öffnet, wird drinnen mit einem vertrauten, aber clever adaptierten Grundriss empfangen. Die Längsbett-Kombination im Heck misst rund 1,95 Meter und bietet auch längeren Abenteurern eine bequeme Ruhezone.
Darunter bleibt genug Stauraum für Outdoor-Kram, Angelrute oder Wanderstiefel. Vorn gibt es einen klassischen Kompaktwaschraum mit drehbarer Kassettentoilette, Waschbecken und Dusche – praktisch, wenn man abseits vom Campingplatz duschen will.
Zum Kochen steht eine Zweiflamm-Gaskocher-Einheit bereit, kombiniert mit einer Edelstahlspüle und einem 64-Liter-Kompressorkühlschrank. Geheizt wird mit einer Truma Combi 4, betrieben mit Gas. Der Frischwassertank fasst 100 Liter, beim Abwasser sind es 90 Liter. Damit steht auch einem längeren Abstecher in die Wildnis nichts im Weg. Der Innenraum zeigt sich also ebenso funktional wie robust – genau wie der Rest des Greentrek.
Ganz ohne Schnickschnack ist der Greentrek natürlich nicht, aber genau das macht ihn so spannend. Denn der Look wirkt nicht überstylt, sondern durchdacht kernig. Die Ausstattung zeigt klar, dass hier nicht nur ein Offroad-Kleidchen übergeworfen wurde, sondern dass sich jemand Gedanken gemacht hat, wie man mit einem Camper da landet, wo der Asphalt aufhört.
Ein offizieller Preis steht zwar noch aus, doch wer sich im Netz umschaut, findet bereits erste Inserate emsiger Händler, die es offenbar kaum erwarten konnten, wonach der Preis des Greentrek wohl bei rund 77.000 Euro liegen wird. Kein Schnapper, aber angesichts der umfangreichen Ausstattung auch kein Blender.
Wer ebenfalls lieber Allrad statt Asphalt wählt, findet Alternativen etwa im Adria Supertwin 4x4 oder dem Pössl Roadstar X, die ebenfalls mit Offroad-Charme punkten. Oder man schaut sich bei den Iveco-Modellen um, wo der Greenlander Sherpa ein interessantes Gegenkonzept anbietet.
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