Der Dodge Charger Sixpack klingt besser, als wir dachten
Es ist offensichtlich kein V8, aber der Charger Daytona mit Reihensechszylinder ist definitiv spannender als das Elektroauto
Der Dodge Charger Daytona mit Benzinmotor kann gar nicht schnell genug kommen. Die im letzten Jahr eingeführte elektrische Variante war - wie formulieren wir das jetzt höflich - nicht so ganz der Erfolg, den sich die Marke erhofft hatte. Die Händler bestanden so sehr auf die Einführung eines Charger, den ihre Kunden auch wirklich wollen, dass Dodge ankündigte, den Start des "Sixpack" mit Reihensechszylinder auf den Sommer 2025 vorzuverlegen.
Nun, offensichtlich sind wir mitten im Sommer 2025 und es sieht so aus, als wäre Dodge genau im Zeitplan. Jetzt hat man besagtes Modell nämlich beim Dreh eines Werbespots in der Innenstadt von Detroit erwischt. Ein Beobachter filmte eine kurze Sequenz und veröffentlichte das Video am Montag auf Reddit.
Das 19-sekündige Video zeigt, wie ein rotes Charger Daytona Coupé - ganz offensichtlich mit einem Verbrenner unter der Haube - aus dem Stand beschleunigt und anschließend eine leere Kreuzung durchdriftet. Das Auto wird dabei von einer Drohne verfolgt, die vermutlich die gesamte Sequenz für eine Actionszene im zukünftigen Werbespot filmt.
Der Drift ist freilich ganz schick, aber uns interessieren eher die Geräusche, die der Charger dabei von sich gibt. Es ist das erste Mal, dass die Öffentlichkeit echte Audioaufnahmen des Charger Daytona mit dem Hurricane-Sechszylinder auf die Ohren bekommt. Auch wenn er gewiss nicht wie ein Hemi-V8 ballert, klingt der 3,0-Liter-Biturbo-Reihensechser alles andere als schlecht. Und zweifelsfrei ist das hier deutlich aufregender als die Fake-Motorgeräusche des Elektrofahrzeugs.
Dodge hat noch nicht alle technischen Details zum Charger Sixpack veröffentlicht, ein bisschen was wissen wir aber schon: Er wird mit 420 oder 550 PS erhältlich sein, als Zwei- oder Viertürer. Außerdem wird es das Auto optional auch mit Allradantrieb geben.
Es sollte nicht mehr lange dauern, bis der Sixpack bei den amerikanischen Händlern eintrifft. Theoretisch sollte er günstiger sein als das Elektrofahrzeug, das in den USA bei 61.590 Dollar (etwa 52.400 Euro) startet. Erwartet wird ein Einstiegspreis im niedrigen 40.000-Dollar-Bereich, also um die 35.000 Euro, was dann auch deutlich besser in dieses Segment passt. Es ist ein dringend benötigter Schub für die recht dünne Produktpalette von Dodge, die aktuell nur aus dem Charger, dem Hornet und dem Durango besteht.
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