Der Dodge Durango Hellcat weigert sich zu sterben
Was ursprünglich als Sondermodell für ein Jahr geplant war, geht nun ins fünfte Produktionsjahr
Erinnern Sie sich noch an den Dodge Durango SRT Hellcat? Das vogelwilde 6-Sitzer-SUV mit dem 6,2-Liter-Kompressor-V8 war eigentlich als Schmankerl für ein einziges Produktionsjahr vorgesehen. Dodge schuf das 717-PS-Familien-Monster ursprünglich nur für das Modelljahr 2021. Allerdings erwies sich das Auto als so beliebt (irgendwie war das abzusehen, oder?), dass der Durango Hellcat im Jahr 2023 ein Comeback feierte. Sein erstes Comeback.
Zum Leidwesen von Dodge ging das diversen Besitzern des 2021er-Modells ziemlich auf den Senkel. Sie waren davon ausgegangen, ein streng limitiertes Sondermodell erworben zu haben. Allerdings war der Durango Hellcat offensichtlich zu grandios, um ihn einfach sterben zu lassen. Naja, und nun legt Dodge tatsächlich einen 2026er Durango Hellcat auf. Damit geht das Power-SUV in sein viertes aufeinanderfolgendes Produktionsjahr, sein fünftes insgesamt. Es scheint, als wäre er unzerstörbar.
Interessant ist das auch deshalb, weil der Durango der aktuell einzige Dodge mit Achtzylinder ist. Mit dem Charger und Challenger ist es endgültig vorbei, aktuell hat man neben dem großen SUV nur noch den Hornet (einen umgelabelten Alfa Romeo Tonale) und den bisher wenig beliebten neuen Charger mit V6- und Elektroantrieben am Start.
In der Meldung zum Durango 2026 bestätigte der Autobauer aber nur, dass der SRT Hellcat auch im nächsten Modelljahr produziert wird. Weitere Infos gibt es bisher nicht. Im dritten Quartal des Jahres wolle man mehr enthüllen, hieß es.
Für 2026 bleibt der V6 Durango GT in der Basisversion bestehen. Der R/T mit Hemi-V8 erhält ein neues 20-Zoll-Raddesign, und das Tow N Go-Paket ist jetzt als eigenständige Option erhältlich.
Für den R/T ist als Option nun das Blacktop-Redline-Paket verfügbar, das im vergangenen Jahr beim Durango GT debütierte. Es umfasst spezielle Räder, schwarze und rote Rennstreifen sowie rote Nähte im Innenraum.
Nächstes Jahr wird der aktuelle Durango das 15te Jahr auf dem Markt sein, was ihn zu einem der ältesten Modelle macht, die man heute kaufen kann. Auf der anderen Seite hat Dodge mit dem Hornet und dem neuen, V8-losen Charger ziemliche Absatzprobleme und braucht den Durango. Ein Plus seines hohen Alters: Dodge hat die Entwicklungs- und Werkzeugkosten längst abbezahlt, was ihn profitabel macht. Außerdem lieben ihn die Kunden immer noch und das gilt ganz speziell auch für die Hellcat-Variante.
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