BMW zeigt mit der R 1300 R Titan ein wildes Motorad-Unikat
Bei diesem Bike deutet nicht mehr viel auf das Ursprungsmodell hin
Im Zentrum dieses Projekts steht die Begeisterung für Motorsport, Fahrzeugdesign und nicht zuletzt für BMW Motorrad. Eine kleine, engagierte Gruppe von Mitarbeitern erhielt die Gelegenheit, diese Faszination in Form eines einzigartigen Motorrads umzusetzen. Beteiligt waren Projektleiter Philipp Ludwig, Fahrzeugdesigner Andreas Martin, Farb- und Grafikdesignerin Theresa Stukenbrock sowie die erfahrenen Prototypenbauer Paul Summerer und Thomas Becker.
Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die BMW R 1300 R "Titan" – ein Einzelstück mit kompromisslosem Anspruch: aggressiv, präzise, leistungsorientiert. Die Maschine basiert auf der neuen BMW R 1300 R und überträgt deren gestalterische Merkmale in die kraftvolle Formensprache eines Sprint-Bikes.
Bildergalerie: BMW R 1300 R "TITAN" (2025)
Die Linienführung von Tank und Verkleidung spiegelt sich im rennspezifischen Monocoque wider. Das prägnante Luftführungselement der Serienversion wird in der "Titan" betont fortgeführt. Optisch wie funktional verlagert sich die Masse deutlich nach vorn – mit dem Ziel, maximale Traktion am Vorderrad zu gewährleisten.
Die Gesamtproportion des Motorrads ist um den 1300er-Boxermotor herum zentriert. Auch im Stand vermittelt das Fahrzeug eine gespannte Dynamik, vergleichbar mit einer Raubkatze kurz vor dem Sprung. Die auffällige Grafik mit Kontrastflächen in forged Carbon wird durch metallic-blaue Akzente ergänzt und unterstreicht den Eindruck von Geschwindigkeit.
Technisch wurde das Projekt von BMW Motorrad Partner Akrapovic begleitet. Ergebnis ist eine speziell entwickelte Titan-Komplettanlage, die den Soundcharakter des Boxermotors optisch wie akustisch akzentuiert. Die zweiflutige Ausführung mündet unter dem nach oben gezogenen Heckabschluss.
Ein speziell angepasstes Wilbers-Fahrwerk mit langer Schwinge sorgt für niedrige Fahrzeuglage und maximale Kraftübertragung. Zwischen den Endschalldämpfern sitzt eine Lachgaseinheit, die per Knopfdruck aktiviert werden kann. Das eingespritzte Distickstoffmonoxid erhöht kurzfristig die Motorleistung.
Die Beschleunigung erfolgt über das Seriengetriebe und den Kardanantrieb. Für präzise Verzögerung sorgt eine Magura HC3-Bremsarmatur. Zur Fahrposition im Sprint trägt die tief positionierte und weit hinten liegende Fußrastenanlage bei – ausgelegt auf maximale Kontrolle beim Beschleunigen.
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