Omoda 3: Kleiner China-Lambo soll 2026 auch zu uns kommen
Japanische Robotik, aber auch ein bisschen Lamborghini. China-Crossover kommt als Hybrid, Super-Hybrid oder elektrisch
Zuletzt haben Sie Omoda womöglich in unserem großen Elektro-Reichweitentest gesehen. Dort trat der chinesische Hersteller mit dem Kompakt-SUV 5 an. Offiziell ist die Marke des Chery-Konzerns bei uns noch immer nicht verfügbar, aber das dürfte sich bald ändern. Eine wichtige Rolle wird dann auch der neue Omoda 3 spielen, der jetzt am Hauptsitz von Omoda Jaecoo im chinesischen Wuhu vorgestellt wurde.
Es handelt sich dabei um einen kompakten Crossover, der den MG 4 sowie den Kia EV3 im Visier hat. Aber auch ein Dacia Duster passt wohl noch noch ins Beuteschema. Wir haben es mit dem bisher kleinsten Modell von Omoda zu tun. Die Entwicklung begann vor gut zwei Jahren auf dem Reißbrett. Das Ziel: Vor allem den Geschmack der europäischen Kunden zu treffen. Der 3 ist 4,20 Meter lang, setzt auf ein kantig-sportliches Design und eine üppige Technikausstattung.
Ein bisschen Roboter, ein bisschen Lamborghini
Das Design ist roboterhaft, inspiriert von japanischen Comics (Mecha-Design). Vor allem vorne erinnern die Form der Scheinwerfer und das Design der Stoßfänger stark an den Lamborghini Urus.
Doch nicht nur die Front nimmt Anleihen am Super-SUV aus Sant’Agata Bolognese: Auch die eckigen Radkästen und die stark ausgeformten Kotflügel versprühen Stier-Vibes. Das Heck wiederum wirkt eigenständiger. Den Rückleuchten verpasst Omoda individuell anpassbare Lichteffekte.
Das Auto steht auf derselben T1X-Plattform wie der Omoda 5, der neue Omoda 7 und das große SUV Omoda 9. Auch das kompakte SUV Jaecoo 7 und der kleinere, neue Jaecoo 5 nutzen diese Architektur.
Chery richtet seine Marke Omoda gezielt auf ein jüngeres Publikum aus. In der Präsentation wurden verschiedene Elemente des Omoda 3 hervorgehoben – etwa die von Science-Fiction inspirierte digitale Grafik des Armaturenbretts, eine „Raumschiff“-Soundoption sowie die Möglichkeit, eine Nintendo Switch mit dem Infotainment-Screen zu verbinden.
Zudem versprach Omoda eine Tuning-Option namens „Official Racing Pack“ sowie offizielle Fahrzeugfolierungen.
Das "Starship"-Cockpit präsentiert sich mit einem minimalistischen Layout, dominiert von einem vertikalen Zentralbildschirm und einem umlaufenden LED-Leuchtenband. Interessant: Auch hier wird wieder Lamborghini zitiert - in Form des Kampfjet-artigen Startknopfs mit klappbarer Schutzabdeckung.
In Europa Ende 2026
Der Omoda 3 soll Ende 2025 offiziell vorgestellt werden. Dann erwarten wir auch mehr Infos zu den technischen Daten. Zu den Händlern dürfte das Auto dann Ende 2026 rollen. Neben einer rein elektrischen Variante wird es auch Versionen mit Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antrieben geben.
Eine Einschätzung zu den Preisen fällt aktuell noch recht schwer. Wir erwarten einen Einstiegspreis von um die 20.000 Euro. Eine gut ausgestattete Elektro-Version könnte bei etwa 30.000 Euro liegen.
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