17 Tesla-Autos in Rom abgefackelt: Was ist passiert?
Die Ermittlungen laufen. Weitere Proteste gegen Elon Musk am Wochenende
Rom brennt. Aber nicht wie einst bei Nero. Sondern bei Tesla. In der Nacht zum Montag, den 31. März, brach gegen 4.30 Uhr ein Feuer in einem Autohaus des amerikanischen Herstellers in der Via Serracapriola in Rom aus. Das Feuer zerstörte 17 Elektroautos. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden.
Der Ursprung der Flammen ist unbekannt, obwohl der Verdacht auf Brandstiftung nahe liegt. Die Ermittlungen dauern an, und Tesla beschränkt sich vorerst auf die folgende Erklärung:
"Wir sind uns des Vorfalls bewusst, der sich am 31. März in Rom ereignet hat. Wir untersuchen den Vorfall aktiv und werden mit den örtlichen Behörden zusammenarbeiten, um die Ursache des Vorfalls zu ermitteln".
Verdacht auf Vandalismus: Das ist der Grund
Bis zum Vorliegen neuer Informationen herrscht also Stillschweigen. Allerdings erhärtet sich der Verdacht auf Vandalismus. InsideEVs Italia war vor Ort und stellte fest, dass das Tesla-Zentrum völlig intakt und regulär geöffnet war. Stattdessen trafen die Flammen einige Autos, die auf die Auslieferung an Kunden warteten und in einem angrenzenden Bereich geparkt waren.
Die Polizei führt Ermittlungen durch und hat den Bereich zum Schutz vor Schaulustigen abgesperrt. Die Fotos, die Sie hier sehen, wurden vor der Schließung durch die Polizei aufgenommen und exklusiv veröffentlicht.
Das Feuer im Tesla-Autohaus in Rom
Detail eines von Flammen verzehrten Autos
Hintergrund
Sollte sich der Vandalismus bestätigen, wäre dies eine Folge der Proteste vom Wochenende in den Vereinigten Staaten, bei denen sich Tausende von Aktivisten vor den Autohäusern des Unternehmens versammelten, um zu den Klängen von "Tesla Takedown" ihren Unmut über die Politik von Elon Musk, dem Vorstandsvorsitzenden des Autoherstellers und Leiter des Department of Government Efficiency (DOGE) der zweiten Trump-Administration, zu demonstrieren, der die Verschwendung (oder vermeintliche Verschwendung) von Staatsmitteln durch massive Kürzungen reduzieren soll.
Im März gab es sowohl in Europa als auch in Amerika ähnliche Vorfälle. In Toulouse, Frankreich, gerieten zu Beginn des Monats acht Autos in Brand, während in Ottersberg, Deutschland, allein in den letzten Tagen sieben weitere Fahrzeuge in Brand gerieten.
In Übersee wurde Tesla im März in Austin (Texas) getroffen, wo in einem Autohaus Brandsätze gefunden wurden, die zum Einsatz von Polizei und Bombenentschärfungskommando führten, und in Las Vegas (Nevada), wo ein Mann wegen Brandstiftung und Vandalismus an Tesla-Fahrzeugen und einem Tesla-Servicezentrum festgenommen wurde.
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