Porsche 718 Cayman (2026): So könnte er aussehen
Der erste elektrische 718 kommt mit Heck- oder Allradantrieb. Hier ist unser Rendering
Der neue Porsche 718 wird anders sein als alle seine Vorgänger. Die neue Generation wird sich endgültig vom Verbrennungsmotor verabschieden und ausschließlich elektrisch fahren. Eine wahrhaft epochale Veränderung für den Boxster und den Cayman, so dass ihre Entwicklung nicht einfach war.
Die Modelle sind seit mehr als zwei Jahren die Protagonisten zahlreicher Erlkönigfotos, und in der letzten Zeit wurde in einigen Publikationen über Probleme bei der Konstruktion der Batterie berichtet. Letztendlich wird der elektrische 718 aber doch kommen, und zwar voraussichtlich Ende 2025.
Mehr Evolution als Revolution
Unser Rendering versucht, das endgültige Aussehen des 718 Cayman anhand von Spionagefotos aus den letzten zwei Jahren zu erahnen. Das - relativ - kompakte Coupé-Layout wird beibehalten, wobei der Cayman eine Länge zwischen 4,40 und 4,50 Metern aufweisen soll.
Die Scheinwerfer werden schlanker sein und eine viergliedrige Lichtsignatur aufweisen, wie sie beim Taycan und dem elektrischen Macan zu sehen ist, während die Motorhaube tiefe Sicken aufweisen wird, um ihre Sportlichkeit zu betonen. Im vorderen Stoßfänger finden wir drei Lufteinlässe, von denen der mittlere die Sensoren für die Fahrhilfen beherbergt.
Bildergalerie: Porsche 718 Cayman EV (2026) gerendert von Motor1.com
An den Seiten des Porsche wird es einige Lufteinlässe geben (die zur Kühlung der Batterie dienen), die allerdings kleiner sind als bei den Modellen mit Verbrennungsmotor. Am Heck ist die mittlerweile unverzichtbare LED-Leiste zu finden, während die Ladesteckdose zentral über dem Nummernschild positioniert sein wird.
Das erste Mal mit 4x4
An Bord könnte die Revolution noch deutlicher ausfallen. Der neue 718 Cayman wird ein sehr modernes Cockpit erhalten, mit einem volldigitalen Kombiinstrument und einem großen zentralen Display. Das Design soll sich an dem des Macan orientieren, wobei bestimmte Materialien und Formteile individuell gestaltet werden können.
In technischer Hinsicht wird der neue Elektro-Porsche 718 Elemente der PPE-Plattform (Premium Platform Electric) verwenden, die in Zusammenarbeit mit Audi entwickelt wurde. Er wird sowohl mit Hinterrad- als auch mit Allradantrieb erwartet, wobei die Möglichkeit besteht, ein zweites elektrisches Aggregat an der Vorderachse einzubauen.
Stärker als Benziner
Die verfügbare Leistung könnte höher sein als bei der aktuellen Baureihe, die in der leistungsstärksten Version, dem Spyder RS, 500 PS erreicht. Einige Gerüchte sprechen von Versionen mit mehr als 1.000 PS, obwohl es wahrscheinlich ist, dass die Serienversionen niedrigere, aber immer noch leistungsfähige Werte bekommen werden.
Was die Batterie betrifft, so ist nicht geplant, sie so schwer wie die 95-kWh-Einheit im neuen Macan zu machen, auch um die für den 718 typische Agilität zu erhalten. Auch das Layout wird sich vom Macan unterscheiden: Die Batterie ist vertikal hinter den Sitzen zwischen Fahrgastraum und Hinterachse angeordnet, um den Schwerpunkt niedrig zu halten und das Fahrgefühl eines Fahrzeugs mit Heckmotor zu erhalten.
Eine weitere Stärke des neuen 718 wird das Aufladen sein, das mit einer 800-Volt-Architektur erfolgt, um sehr schnelle Betankungszeiten zu gewährleisten. Es ist die Rede von einer Ladeleistung von bis zu 340 kW, die es ermöglicht, eine beträchtliche Reichweite in nur wenigen Minuten zu erreichen.
Auch interessant
Porsche-Chef lobt elektrischen 718: „Tolles Auto“
Letzte Chance für Verbrenner-Macan: Porsche stockt Bestand vor Produktionsende auf
Warum Porsches E-Sportwagen vermutlich ein Flop wären
Range Rover SV Ultra: Spitzenmodell wird zum Konzertsaal
Könnte Porsche die vollelektrischen 718 komplett einstellen?
Bentley Flying Spur: Zweites Facelift am Nürburgring erwischt
Porsche 718 Cayman (2026) zeigt sich mit weniger Tarnung