Zwischen 2008 und 2012 entstanden von der sechsten Generation des VW Golf 2,85 Millionen Exemplare. Aber kann das überhaupt so sagen? Nicht wenige Beobachter betrachten den Golf VI mehr als ein sehr großes Facelift des Golf V. Tatsächlich blieb die Plattform namens PQ35 gleich, nur in Details wurde die Technik geändert. Deutlich massiver gerieten die Eingriffe beim Design, weil dem Golf V die Zeitlosigkeit seines direkten Vorgängers abging.

Wie dem auch sei, alle Golf GTI, egal welcher Generation, sind beliebte Tuning-Objekte. Essentieller Bestandteil eines ansprechenden Tuning-Umbaus ist quasi fast immer eine deutliche Tieferlegung des jeweiligen Projektfahrzeugs. Besonders extrem und damit spektakulär kann diese zweifellos bei der Verwendung eines auf Knopfdruck in der Höhe verstellbaren Luftfahrwerks ausfallen. Ein solches ermöglicht es bekanntlich, den Wagen im Stand zu Showzwecken mehr oder weniger auf dem Boden abzulegen.

Bildergalerie: Airride-Showcar: VW Golf 6 GTI mit Barracuda Dragoon-Felgen und Co.

Genau diese Lösung wurde auch bei dem hier vorgestellten VW Golf 6 GTI gewählt. Dieser erhielt ergänzend natürlich noch einige weitere Modifikationen wie einen aufsehenerregenden Radsatz von Barracuda Racing Wheels.

Die im schwäbischen Neckartenzlingen beheimateten Spezialisten von JMS Fahrzeugteile installierten an den Achsen die Dragoon-Felgen aus diesem Hause. Kein Wunder, schließlich haben sie (mit Ausnahme der Schweiz) den weltweiten Vertrieb für besagte Barracuda-Räder übernommen. Dank der Herstellung im modernen Flow Forged-Verfahren ist die Barracuda Dragoon besonders leicht. 

Airride-Showcar: VW Golf 6 GTI mit Barracuda Dragoon-Felgen und Co.

Als Finish wurde für den GTI passend zur Lackierung der Karosserie Higloss Silver gewählt. Die Dimensionen betragen rundum 8,5x19 Zoll, die zugehörigen Bereifungen messen 225/35R19. An den Achsen fixiert sind die Felgen mit den gleichfalls aufsehenerregenden, eintragungsfreien Barracuda Racing Bolts in Bronze.

Weitere optische Akzente setzen eine Frontschürze im Stile derer des Topmodells Golf R. Sie stammt ebenso von Rieger Tuning wie der Heckdiffusor-Einsatz. Letzterer bildet einen passenden Rahmen für zwei dicke Endrohre. Sie bilden den Abschluss einer hinter dem Katalysator ansetzenden Sportabgasanlage by BN Pipes. Sie beschert dem geliebten Kompaktklässler zudem natürlich eine merklich kernigere Stimme.

Und diese ist keineswegs nur Show. Vielmehr bekam der Golf GTI ergänzend eine Leistungsoptimierung sowie einen BMC-Sportluftfilter.