Mini John Cooper Works Electric: E-Hot Hatch im Rendering
Der elektrische Performance-Zwerg dürfte nicht mehr so lange auf sich warten lassen
Es kommt einem ja schon ewig vor mit dem ganzen Angeteasere für den neuen Mini Cooper, aber nächste Woche ist es tatsächlich so weit. Auf der IAA 2023 in München werden die Briten endlich den Vorhang für das ganz neue Modell öffnen.
Als Teil der BMW Group wird sich der Hersteller aus Oxford sehr wahrscheinlich auf das rein elektrische Modell fokussieren. Dennoch wird es wohl noch ein bisschen dauern, bis wir in den Genuss des sportlichen Topmodells Mini John Cooper Works ohne Verbrennungsmotor kommen. Der Abgas-lose JCW wurde diesen Monat bereits als Erlkönig gesichtet. Daraufhin haben wir uns gedacht: Ach komm, jetzt lass uns doch mal schauen, wie das Ding ohne Tarnung aussehen könnte.
Wir gehen davon aus, dass er auf Anhieb erkennbar, aber natürlich deutlich aufgefrischt daherkommen wird. Übrigens: Ein JCW mit Benzinmotor ist ebenfalls in Planung, so viel ist sicher. Allerdings wird er keine mechanischen Gemeinsamkeiten mit dem E-JCW haben. Der Verbrenner steht auf Minis eigener Plattform, der Elektro-Hot Hatch auf einer Basis, die von Great Wall Motor entwickelt wurde.
Minis Mutter BMW hat 2019 einen Deal mit GWM geschlossen, der besagt, dass der elektrische Mini Cooper in einer neuen Fabrik in China gefertigt wird. Dort soll ab 2024 dann auch der kleine Crossover Aceman vom Band laufen. Der herkömmliche Cooper wird weiterhin in Großbritannien zusammengebaut.
Neue Mini John Cooper Works EV Erlkönigbilder
Unser exklusives Rendering zeigt gegenüber den schwächeren Cooper E und Cooper SE ein aggressiveres Bodykit mit geänderten Schürzen und größeren Lufteinlässen. Die Räder werden ebenfalls wachsen. Ein performanteres Fahrwerkssetup wird auch in einer niedrigeren Fahrhöhe zum Ausdruck kommen.
Was die Leistung betrifft, wissen wir bereits, dass die Einstiegsvariante Cooper E mit 184 PS kommen wird. Der Cooper SE bringt es auf 218 PS. Um die Performance-Variante JCW-würdig hinzubekommen, sollte sie also schon um die 250 PS leisten. Logischerweise dürfte dann die größere der beiden Batterien mit 54,2 kWh an Bord sein (der kleinere Akku hat 40,7 kWh).
Durch die Infos, die bisher veröffentlicht wurden, wissen wir, dass die nächste Generation des elektrischen Mini auch weiterhin als Dreitürer zu haben sein wird. Trotz eines längeren Radstands wird das Auto kürzer, dafür aber etwas breiter sein als bisher. Das dürfte die Proportionen zurück in die Spur bringen. Die Lithium-Ionen-Batterie sitzt im Fahrzeugboden.
Da die Hüllen beim normalen Elektro-Mini bereits nächste Woche fallen, sollten wir noch 2024 die John Cooper Works-Variante sehen.
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