Das A-Segment stirbt, da immer mehr Hersteller ihre Kleinstwagen ohne Nachfolger auslaufen lassen. Kia gehört nicht dazu: Das Unternehmen setzt weiterhin auf diese Fahrzeugklasse und bringt nun sogar die neue Generation des Picanto auf den Markt. Was hat sich getan? Wir gehen dann mal ins Detail, denn ... nur zu den Preisen haben wir noch keinerlei Infos.

Kennen Sie den vorherigen Kia Picanto? Dann vergessen Sie ihn. Denn die neue Generation ändert sich radikal. Angefangen beim Design: Der Stoßfänger wurde komplett neu gestaltet. Er ist jetzt viel aggressiver und nimmt sowohl den charakteristischen "Tigernase"-Kühlergrill sowie die LED-Beleuchtung auf. Auch am Heck sind die Linien vertikaler und schärfer geworden. Dadurch soll das Auto breiter und stämmiger auf der Straße wirken.

Bildergalerie: Kia Picanto (2023)

Der Picanto ist serienmäßig mit 14-Zoll-Felgen ausgestattet, 15- und 16-Zoll-Felgen kennzeichnen die höheren Ausstattungsniveaus. Das Beispiel, das Sie auf den Fotos sehen, ist in der GT-Line-Ausstattung ausgeführt. Deshalb fallen auch noch einige sportliche Akzente dieser Version auf.

Der Innenraum ist eher klassisch gestaltet. Rational. So wie man das bei einem A-Segment-Modell erwartet. Serienmäßig sind die schwarzen Stoffsitze, aber wenn man möchte, können die Farben der Sitze, der Armlehnen, der Rahmen der Lüftungsdüsen und des Schalthebels durch spezielle Pakete individuell gestaltet werden. Dazu gesellt sich ein Infotainmentsystem mit einem 8-Zoll-Bildschirm. Der Bordcomputer hinter dem Lenkrad visualisiert seine Infos auf einen kleineren 4,2-Zoll-Bildschirm. Über Bluetooth können zwei Geräte gleichzeitig verbunden werden und Apple CarPlay oder Android Auto (beides nur mit Kabel möglich) gibt es ebenfalls.

Der neue Kia Picanto kann mit zwei verschiedenen Motoren gewählt werden. Beide Aggregate sind Dreizylinder-Saugbenzinern. Mit 1,0 oder 1,2 Liter Hubraum. Wie gehabt. Im Vergleich zu den Vorgängermotoren wurden aber die Abgasrückführleitungen aktualisiert, ebenso wie die Einlassventilsteuerung und das Brennraumkühlsystem. Wie sich das in der Leistung und dem Verbrauch äußert, ist noch nicht bekannt. Beide Motoren sind jedoch an den Frontantrieb gekoppelt, während beim Getriebe die Wahl zwischen einem Fünfgang-Schaltgetriebe und einem automatisierten Fünfgang-Getriebe besteht.

Auf der ADAS-Seite gibt es fast alle gängigen Komfort- und Sicherheitsassistenten. Wie bei Kia üblich, gilt auch für den Picanto die Garantie von 7 Jahren und 150.000 Kilometern.