Dieser Erlkönig zeigt: Die Niere wird klein und breit. Halleluja!

Die nächste Generation des BMW 2er Coupé (G42) wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. bald offiziell sein. In den letzten Monaten wurden nach und nach die Tarnungen der Prototypen gelüftet, und im Mai startete BMW sogar eine Teaser-Kampagne für den flinken Flitzer. Wir konnten den neuen 2er bereits fahren, wie Sie hier lesen können.

So soll der G42 ein Geschenk der Marke an echte Fahrernaturen sein und gedanklich auf den Spuren des seligen 02 wandeln. Anders als bei 1er und Co. behält das BMW 2er Coupé den Hinterradantrieb und den Sechszylinder.

Die vielleicht beste Nachricht an diesem Erlkönig ist die Bestätigung, dass die nächste Generation der 2er-Reihe nur einen kleinen Nierengrill behalten wird. Frühere Schnappschüsse zeigten das Gesicht schon recht gut, aber die neuesten Bilder bieten eine kristallklare Kontur sowohl des Kühlergrills als auch der Scheinwerfer, ganz zu schweigen von der unteren Frontschürze mit ihren trapezförmigen Elementen und der großen zentralen Öffnung.

Der neue 2er wird ein vertrautes Erscheinungsbild beibehalten, und das ist gut so. Wir konnten bereits einen kurzen Blick auf das fertige Auto werfen und können bereits andeuten: Das Teil sieht absolut hinreißend aus. Freuen Sie sich auf die offizielle Vorstellung im Sommer 2021. 

Bildergalerie: BMW 2er Coupé (G42) auf neuen Erlkönigfotos

Die Architektur teilt sich dieser - wie die anderen 2er - größtenteils mit dem aktuellen 3er und 4er. Interessanterweise gibt es aber auch einige Berührungspunkte mit dem Z4. Vorder- und Hinterachs-Setup etwa sind gleich. Außerdem konnte man den 2er straffer und kompromissloser abstimmen und die Hinterachse steifer anbinden als beim 4er.

Immerhin sieht man auch durch die Folie, dass es eine sehr lange Motorhaube und ein ziemlich kurzes Heck geben wird. Neben dem alten 2er sieht der neue nicht wirklich größer aus, aber ein wenig Wachstum gibt es dann doch. Das gilt vor allem auch für den Fußabdruck. Der Radstand erweitert sich um 51 Millimeter, die Spurweiten um 52 Millimeter vorne und 31 Millimeter hinten. Außerdem können nun ab Werk bis zu 19 Zoll große Räder im Standard-2er untergebracht werden.

Das Antriebsportfolio zum Marktstart umfasst den 220i, den 220d, den 230i und den sechszylindrigen M240i xDrive, von dem es etwas später auch eine Version mit Heckantrieb geben wird. Der M2 folgt 2023.

Wer einen Handschalter sucht, der kann das ziemlich lange tun, es wird nämlich keinen geben. Einzige Option durch das komplette Lineup ist die bewährte ZF 8-Gang-Automatik. Der hinterradgetriebene 230i kommt mit dem bekannten 2,0-Liter-Turbo.