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Gruppe5 2002 ist ein irrer BMW-Rennwagen mit V10 und Straßenzulassung

Gruppe5 macht aus einem klassischen 2002 ein Monster

Gruppe5 BMW 2002 Exterior

Von: Christopher Smith

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

8. Mai 2019 um 11:02 Uhr

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Sie müssen kein BMW-Fan sein, um den klassischen 2002 als coole Limousine und Tourenwagen zu kennen und zu schätzen. Längst ist der 2002 eine Ikone der 1970er-Jahre und erfreut sich bis heute einer starken Fangemeinde. Jetzt sucht das Team von Gruppe5 Motorsport, einem US-Unternehmen, alte BMW 2002 (1968 bis 1975), um diese in ein (zumindest in den USA) straßenzugelassenes Monster von epischen Ausmaßen zu verwandeln. Es heißt Gruppe5 2002 und der Name ist Programm. Optisch wie technisch soll der Breitbau-Nullzwo an jene 02 erinnern, die massiv hochgerüstet noch 1977 in der Gruppe 5 der Deutschen Rennsport-Meisterschaft unterwegs waren.

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Der Prozess beginnt mit einem Spenderwagen, der komplett zerlegt und von Grund auf neu aufgebaut wird. Hinzu kommen zusätzlicher Stahl und Kohlefaser für mehr Stabilität bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung. Um sicherzustellen, dass dieses straßenzugelassene GT-Fahrzeug weiterhin rennstreckenkonform ist, ist eine angemessene Ausrüstung zur Einhaltung des FIA-Sicherheitsprotokolls Teil des Umbaus. Die äußere Behandlung verleiht dem tapferen 2002 einen Hardcore-Widebody-Look, ermöglicht aber auch größere Reifen für besseren Grip in den Kurven und beim Beschleunigen.

Bildergalerie: Gruppe5 BMW 2002

Gruppe5 BMW 2002 Exterior

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Dieser Grip wird auch dringend benötigt, denn der ursprüngliche 2,0-Liter-Vierzylinder wird durch nichts Geringeres als den V10 aus dem E60 BMW M5 ersetzt. Damit nicht genug, denn der Motor wird auf bis zu 5,8 Liter aufgebohrt und soll nicht weniger als 744 PS (555 Kilowatt) leisten. Wenn das nicht genug ist, ist auch eine 5,9-Liter-Option mit 803 PS (599 kW) erhältlich. Allerdings treibt dies ein Auto an, das laut Gruppe5 nur 998 Kilogramm wiegen wird. Es wird auch gesagt, dass es gut 1.090 Kilogramm Abtrieb produzieren soll, also sollte das Auto bei höheren Geschwindigkeit in den Kurven kleben - wenn man mutig genug ist, auf das Gaspedal zu treten.

Das klingt alles ein wenig zu fantastisch, wenn es nicht die Leute gäbe, die an diesem Unterfangen beteiligt sind. Hardcore-Racer könnten Riley Technologies als Konstrukteur von "Daytona Prototypes" kennen, die in der Grand-Am Rolex Sports Car Series recht dominant waren. Hardcore-Bimmer-Fans werden vielleicht von Steve Dinan und seiner Firma CarBahn Autoworks gehört haben, da er seit Jahrzehnten schnelle BMWs abstimmt. Dreimal dürfen sie raten, wer sich um das Fahrwerk und die Aufhängung kümmert und wer den Motor optimiert.

Die Preise für den Umbau werden nicht erwähnt, aber es wird uns gesagt, dass nur 300 Autos umgebaut werden. 200 müssen mit dem von Dinan getunten 744 PS starken Motor auskommen, während 100 das 803-PS-Kraftwerk kriegen. Uns wurde auch gesagt, dass Gruppe5 Motorsport nun Aufträge annimmt, deren Produktionsbeginn für diesen Sommer geplant ist.

Quelle: Gruppe 5 Motorsport

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