350 Allrad-PS im Fiat 500
Gianninis 350 GP4 ist ein Mini-Allrad-Monster mit Alfa-Motor
Nicht der stärkste Fiat 500
Ein weitererer großer Unterschied zwischen den beiden Autos betrifft die Position des Motors. Beim Giannini 350 GP4 rutschte das Alfa-4C-Aggregat nämlich wieder in die Ursprungsposition, sprich: nach vorne. Das ermöglichte auch den Wiedereinbau der Rückbank. Am Motor selbst ändert sich derweil nichts, es handelt sich nach wie vor um die 350-PS-Version, die auch im 350-GP-Hecktriebler ihr Unwesen treibt. Wer sich in der verrückten Welt des Fiat-500-Tunings auskennt, weiß allerdings, dass das hier mitnichten der stärkste 500er ist, den man für (unsinnige Mengen an) Geld bekommt. Der "Ares" getaufte Abarth 500 des deutschen Veredlers Pogea Racing leistet nämlich 405 PS.
Carbon und Macrolon
Pogeas Kraftgnom sieht jedoch deutlich harmloser aus als der überbreite Giannini 350 GP4. Der kriegt in seiner aktuellen Ausbaustufe noch einen Carbon-Splitter an seine herzhafte Front geschraubt. Extra-Kohlefaser findet man auch an den Spiegelkappen sowie dem unteren Teil der mächtigen hinteren Kotflügelverbreiterungen. Schiere Wucht demonstrieren auch der massive Dachspoiler sowie der XXL-Diffusor mit seinen gefährlich roten Finnen (passend zu den ebenfalls sehr gefährlich aussehenden roten Auspuff-Endrohren). Weniger Gewicht und noch mehr Rennsport-Optik versprechen die Makrolon-Scheiben aus dem Abarth Biposto.
Vorgänger kostet bereits über 150.000 Euro
Zu den Kosten des Giannini 350 GP4 ist bisher noch nichts ans Tageslicht gedrungen. Allerdings liegt die heckgetriebene Variante bereits bei 153.000 Euro. Alle Details und damit wohl auch einen endgültigen Preis will Giannini nennen, nachdem die Testphase des Autos beendet ist.
Bildergalerie: 350 Allrad-PS im Fiat 500
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