Ultraseltener McLaren Speedtail crasht in Japan auf dem Fuji Speedway
Fahrer und Beifahrer sind wohlauf. Das Auto? Eher weniger.
Der McLaren Speedtail, geistiger Erbe des schnellsten, frei saugenden Supersportwagens, ist eine dreisitzige, extrem limitierte Maschine der Superlative. Wie beim Original, dem McLaren F1, wird es nicht mehr als 106 Exemplare geben. Jetzt sind - zumindest für die nächste Zeit - noch 105.
Mr.Bean-Darsteller Rowan Atkinson wird einschätzen können, wie es sich im Kopf (und im Herzen) dieses Speedtail-Besitzers gerade anfühlt, hat er seinen F1 doch nicht nur ein-. sondern gleich zweimal weggelegt.
Der Eigentümer brachte sein aerodynamisch ausgefeiltes Highspeed-Monster mit zu einem McLaren-Trackday auf dem Fuji Speedway in Japan. Eigentlich sollte man ihm wirklich zu Gute halten, dass er das rare Stück auf der Rennstrecke ausführt und es nicht in der heimischen Sammlung verstauben lässt.
Nichtsdestotrotz wird er diesen Event wohl so schnell wie möglich vergessen wollen, denn irgendwie kriegte er es hin, seinen überaus wertvollen Besitz ein gutes Stück weniger wertvoll zu machen. Fahrer und Beifahrer schafften es unverletzt aus dem verunfallten Geschoss.
Was war passiert? Zu den Details gibt es aktuell noch nicht all zu viele Informationen. Wie aus dem Umfeld der Veranstaltung zu hören ist, war die Strecke wohl ein wenig feucht. Zudem musste das Malheur passiert sein, als die Reifen noch nicht richtig warm waren.
Eine gefährliche Kombination, besonders, wenn man es mit einem Hecktriebler zu tun hat, der vierstellige PS-Zahlen liefert. Dem Zustand des Autos auf den Bildern nach zu urteilen und lokalen Berichten zufolge, kann der Speedtail wohl repariert werden und weiterleben.
Es soll sich bei diesem Auto um einen von lediglich drei Speedtails für Japan handeln. Alle sind weiß lackiert. Zur Erinnerung: Der schnellsten McLaren aller Zeiten (in puncto Höchstgeschwindigkeit) hat einen Basispreis von zwei Millionen Euro.
Was sehr praktisch ist, wenn man genug Geld für einen Speedtail hat: Weitere hochexotische Preziosen sind in der Regel nicht weit. Der Eigner des verunfallten Hypercars konnte den Trackday fortsetzen, da er glücklicherweise auch seinen McLaren Senna mit zur Strecke gebracht hatte.
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