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Bürstner Papillon (2026): Günstig-Camper wird teurer
Der günstige Campervan auf Citroën Jumper wird 4.000 Euro teurer

Bild von: Bürstner
Fabian Grass 
Von: Fabian Grass
21. Aug. um 17:18 Uhr
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Der Bürstner Papillon war von Anfang an eine kleine Kampfansage. Ein ausgewachsener Sechs-Meter-Camper für unter 40.000 Euro? Das klang fast schon zu gut, um wahr zu sein. Inzwischen ist der Papillon mit frischen Bildern, einer glasklar definierten Serienausstattung und einem neuen Preis tatsächlich angekommen.
Bereits im letzten Jahr sorgte der Bürstner Papillon PC 6.0 mit seinem Kampfpreis von 39.999 Euro für Aufsehen. Seitdem ist die Bürstner-Familie gewachsen: Der Habiton 6.1 kombiniert Mercedes Sprinter und Querbett, der Signature SMT zielt eine Klasse höher ab. Und der Papillon? Er bleibt einfach der günstige Typ fürs Wesentliche.
Bildergalerie: Bürstner Papillon (2026)

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Quelle: Bürstner
Das Format stimmt. Der PC 6.0 bringt es auf 5,99 Meter Länge, 2,08 Meter Breite und 2,65 Meter Höhe. Innen bleiben beeindruckende 1,90 Meter Stehhöhe. Als Basis dient der Citroën Jumper mit 2,2-Liter-Dieselmotor, 120 PS und Schaltgetriebe. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 3.500 Kilogramm, je nach Konfiguration sind zwei bis vier Sitzplätze möglich.
Beim Grundriss bleibt Bürstner bodenständig. Im Heck befindet sich ein 1,90 Meter langes und bis zu 1,50 Meter breites Querbett. Mit einem Handgriff wird daraus eine Couch und darunter oder dahinter entsteht mehr Platz für Fahrräder und größeres Gepäck. Wer mehr Schlafplätze benötigt, kann ein Aufstelldach mit einer Liegefläche von 2,00 x 1,30 Metern dazuordern. Insgesamt sind dann bis zu fünf Schlafplätze möglich.



Bilder von: Bürstner
Bilder von: Bürstner
Reduziert heißt beim Papillon aber nicht automatisch leer. Das Bad besitzt eine Dusche und ein Klappwaschbecken, beim Toilettensystem bleibt die Wahl zwischen verschiedenen Lösungen. In der Küche gehört ein Induktionskochfeld zur Serie, statt eines klassischen Einbaukühlschranks gibt es einen Auszug samt 12-Volt-Anschluss für eine Kühlbox. Dazu kommen 80 Liter Frisch- und 90 Liter Abwasser.
Für einen Budget-Camper überrascht vor allem die Bordtechnik. Eine 100-Ah-Lithiumbatterie und ein 25-A-Ladebooster sind bereits an Bord, geheizt wird mit einer Combi 4 D Dieselheizung. Auch Ganzjahresreifen, Parksensoren hinten, Tempomat, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und Notbremsassistent stehen auf der Serienliste. Fahrer- und Beifahrersitz lassen sich drehen, eine Fahrerhausverdunkelung ist ebenfalls dabei.



Bilder von: Bürstner
Bilder von: Bürstner
Der Papillon muss aber nicht ganz so puristisch bleiben. Vier Außenfarben, verschiedene Akzentdesigns, Polster und Möbelfronten ermöglichen eine individuelle Gestaltung. Dazu kommen Optionen wie 16-Zoll-Alufelgen, ein Aufstelldach oder eine stärkere Motorisierung. Den 140-PS-Diesel mit Automatikgetriebe gibt es für 4.990 Euro Aufpreis. Wer im Konfigurator fleißig Häkchen setzt, kann den Papillon also deutlich von der Basisversion wegbewegen.
Und damit wären wir beim entscheidenden Punkt: dem Preis. Die ursprünglich angekündigten 39.999 Euro sind Geschichte. In der aktuellen Preisliste steht der Papillon PC 6.0 mit 43.999 Euro. Macht 4.000 Euro mehr als zum Start. Ein Schnäppchen im klassischen Sinne ist das vielleicht nicht mehr, im inzwischen ziemlich selbstbewusst bepreisten Campervan-Segment bleibt die Ansage aber deutlich unter 50.000 Euro.



Bilder von: Bürstner
Bilder von: Bürstner
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, bekommt dazu bald Gelegenheit. Auf dem Caravan Salon Düsseldorf dürfte der Papillon zwischen all den immer größeren und teureren Reisemobilen fast schon als Gegenentwurf durchgehen: sechs Meter, Querbett, Bad und Küche und bewusst nicht noch drei elektrische Slide-outs dazu.
Allein ist Bürstner mit dieser Idee natürlich nicht. Der Karmann Davis Trendstyle und Lifestyle bietet mehr Auswahl bei Ausstattung und Grundrissen, der VANTourer mit Variobad spielt stärker mit dem verfügbaren Raum. Und der Forster Vantasy startet ebenfalls unterhalb der 50.000-Euro-Marke. Der Papillon bleibt trotzdem einer der günstigsten Wege in einen ausgewachsenen Sechs-Meter-Camper, nur eben nicht mehr für 39.999 Euro.
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