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Bürstner Papillon (2026): Preis-Knaller-Van für unter 40.000 Euro
Überraschend viel Ausstattung für Camping-Einsteiger und Minimalisten

Bild von: Bürstner
Fabian Grass 
Von: Fabian Grass
9. Dez. 2025 um 18:40 Uhr
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Ein neuer Player für Preisfüchse rollt an: Bürstner will mit dem Papillon (2026) zeigen, dass kompakte Campervans nicht teuer sein müssen. Der neue Kastenwagen auf Citroën-Jumper-Basis startet bei exakt 39.999 Euro – und bringt dafür mehr mit, als man bei diesem Tarif erwarten würde.
Im heiß umkämpften Markt der Budget-Campervans muss sich der Papillon gegen Modelle wie den LMC Innovan Pure für unter 50.000 Euro, den Sunlight Cliff 540 auf Peugeot-Basis (ab 48.499 Euro) oder den Roller Team Livingstone Go ab 52.990 Euro behaupten. Doch Bürstner greift tief in die Trickkiste – sowohl beim Konzept als auch bei der Ausstattung.
Bildergalerie: Bürstner Papillon PC 6.0 (2026)

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Quelle: Bürstner
Die Basis des Papillon ist schnell erklärt: ein Citroën Jumper mit 120 PS starkem 2,2-Liter-Diesel, Schaltgetriebe und 15-Zoll-Stahlfelgen. Die knapp sechs Meter lange Karosserie (5,99 Meter) bleibt damit kompakt genug für die Innenstadt – oder den schmalen Feldweg zum Lieblingssee. Die Stehhöhe im Innenraum beträgt 1,90 Meter, die Gesamthöhe liegt bei 2,65 Metern .
Wer glaubt, unter 40.000 Euro gäbe es nur nacktes Blech, wird überrascht: Schon in der Serienausstattung bringt der Papillon LED-Beleuchtung, Induktionskochfeld, Dieselheizung, USB-Steckdosen (A und C), eine 95-Ah-Aufbaubatterie und ein quer eingebautes Heckbett (190 x 150–140 cm) mit. Dazu kommen Kaltschaummatratzen, ein 80-Liter-Frischwassertank und eine 90-Liter-Abwasserlösung.



Bilder von: Bürstner
Bilder von: Bürstner
Auch in Sachen Individualisierung lässt sich Bürstner nicht lumpen. Die serienmäßige Lackierung in "Icy White" kostet keinen Aufpreis, wer etwas mehr Farbe möchte, kann zwischen "Expedition Grey" oder "Thunder Grey" für je 990 Euro wählen. Wer sich traut, greift zum "Tizian Red" – allerdings für 1.690 Euro.
Optional lässt sich der Kastenwagen in verschiedene Richtungen ausbauen. Für Familien oder mehr Schlafplätze gibt es ein Aufstelldach mit 200 x 130 cm Liegefläche, das in Wagenfarbe lackiert wird – je nach Farbwahl kostet es zwischen 4.990 und 6.490 Euro. Damit wächst die Zahl der Schlafplätze auf bis zu fünf.

Das Aufstelldach in Wagenfarbe kostet ab 4.999 Euro
Bild von: Bürstner
Wer Schatten sucht, findet ebenfalls Optionen: Eine anthrazitfarbene Markise mit 3,75 Metern Länge und integrierter Vorzeltleuchte inklusive Regenrinne schlägt mit 1.590 Euro zu Buche. Auch darüber hinaus lässt sich der Papillon mit vielen Paketen individualisieren.
Das Komfort-Pack Chassis (890 Euro) bringt drehbare Pilotsitze und höhenverstellbare Sitze, das Technik-Pack (1.290 Euro) ergänzt Parksensoren, Reifendruckkontrolle und größeren Dieseltank. Wer auf digitale Helfer steht, wählt das Safety-Pack mit Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und Müdigkeitswarner (1.190 Euro).

Den speziellen Bürstner Kühlergrill gibt es nur im Paket
Bilder von: Bürstner

Vier verschiedene Dekor-Elemente sind im Komfort-Paket wählbar
Bilder von: Bürstner
Für mehr Gemütlichkeit sorgt das Komfort-Pack Aufbau mit stoffbezogener Innenverkleidung, Insektenschutz an der Schiebetür und Rahmenfenstern. Bei Bedarf ist auch eine Variante speziell für Fahrzeuge mit Aufstelldach erhältlich. Das Winter-Pack für 2.390 Euro sorgt mit beheiztem Abwassertank, Sitzheizung und der 2-in-1-Dieselheizung Truma Combi 6 D E für kuschelig-warme Nächte.
Auch im Innenraum zeigt der Bürstner Papillon seine Vielseitigkeit: Der Wohnraum bietet eine Halbdinette (wahlweise mit Isofix), Einhängetisch mit Verlängerung, optionale Ambiente-Beleuchtung und – falls gewünscht – eine gästetaugliche Bettlösung quer über die Sitzgruppe.

Die Farbe "Tizian Red" kostet knapp 1.700 Euro Aufpreis

Serie dagegen: ein Induktionsherd

EIne 32-Liter-Kühlbox gibt es im 790 Euro teuren Küchenpaket
Bilder von: Bürstner
Bilder von: Bürstner
Der Küchenbereich bleibt minimalistisch, aber durchdacht: Das serienmäßige Induktionskochfeld lässt sich durch ein optionales Küchen-Pack erweitern, das unter anderem eine 32-Liter-Kompressor-Kühlbox, Schneidebrett und multifunktionale Schiene unter dem Oberschrank umfasst (790 Euro).
Im Sanitärbereich bleibt’s einfach, aber funktional: Klappwaschbecken, optionaler Porta-Potti oder Trockentrenntoilette von Trelino – alles möglich. Wer will, kann auch zur wasserlosen Verschweiß-Toilette Clesana X1 greifen, wie man sie sonst eher in teureren Vans sieht.

Das Klappwaschbecken im Bad ist Serie

Die Clesana X1 Verschweiß-Toilette kostet extra

Bilder von: Bürstner
Bilder von: Bürstner
Wer gern digital unterwegs ist, kann mit dem Multimedia-Pack nachrüsten: 10-Zoll-Display, Rückfahrkamera und Radiovorbereitung kosten zusammen 1.390 Euro. Die erlaubte Zuladung liegt bei gut 800 Kilogramm, je nach Ausstattung. Damit bleibt genug Spielraum für Urlaubsgepäck, Fahrräder und Gasflasche, ohne gleich über das 3,5-Tonnen-Limit zu kommen. Wer mehr braucht, kann den Jumper auf 3,85 oder 4,25 Tonnen auflasten.
Mit dem Papillon PC 6.0 schickt Bürstner ein ernstzunehmendes Angebot ins Rennen. Der Einstiegspreis von 39.999 Euro ist kein Lockvogel – sondern ein echtes Versprechen: Wer keinen Schnickschnack braucht, bekommt hier ein vollwertiges Reisefahrzeug mit allem Wesentlichen für den Start ins Vanlife.
In seiner Klasse muss sich der Papillon nicht verstecken: Ob Clever Duo 540, Forster Livin' Up Pro 540 oder der Roadcar 540 – alle kosten deutlich mehr und bieten meist weniger in der Basis. Wer minimalistisch, aber nicht spartanisch reisen will, bekommt mit dem Papillon einen durchdachten, ausbaufähigen und vor allem bezahlbaren Campervan.
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