Jetzt alle Range-Rover-Modelle mit elektrifizierten Antrieben

Jaguar Land Rover aktualisiert derzeit seine Modellpalette. Nach Land Rover Discovery Sport, Land Rover Defender, Range Rover Evoque, Range Rover Sport, Range Rover und Jaguar F-Pace ist nun der Range Rover Velar dran. 

Bestellbar ist das neue Modelljahr 2021 ab sofort, beim Händler steht der Neuling dann Anfang 2021.

Ähnlich wie die anderen Modelle bekommt das Mittelklasse-SUV neue Antriebe, darunter den Plug-in-Hybrid P400e, Mildhybridversionen sowie das neue Infotainment Pivi/Pivi Pro. Neue Komfort-Features und Verfeinerungen des Designs (offenbar vor allem an der Schürze, siehe unsere Vergleichsbilder) runden das Update ab.

Range Rover Velar: 240-PS-Diesel im Test
Alter Velar
Range Rover Velar P400e (2021)
Neuer Velar

Mit rund 2.800 verkauften Autos war der Velar im Jahr 2019 das drittbeliebteste Modell von Land Rover - nach dem Range Rover Evoque und dem Range Rover Sport. Größenmäßig sortiert sich der Velar zwischen diesen beiden Modellen ein. Und mit 4,80 Meter Länge er hat etwa die Größe des Land Rover Discovery, der 4,88 Meter misst.

Zum Plug-in-Hybrid-Antrieb P400e muss man nicht mehr viel schreiben; das haben wir in letzter Zeit allzu oft getan. Der Antrieb basiert auf einem 2,0-Liter-Benziner mit 300 PS und einem E-Motor mit 105 kW (143 PS). Daraus resultieren 404 PS Systemleistung. Damit spurtet der Velar in 5,4 Sekunden auf 100 km/h, die elektrische Reichweite liegt bei 61 Kilometer (ohne Norm-Angabe).

Außerdem erhält der Velar die neuen 3,0-Liter-Reihensechszylinder. Es gibt sie als D300 mit 300-PS-Diesel und als Benziner P400 mit 400 PS, wobei Letzterer von einem 48-Volt-Mildhybridsystem unterstützt wird. Der neue Vierzylinder an Bord ist der D200. Der 2,0-Liter-Diesel des P400 liefert 204 PS und wird ebenfalls durch ein 48-Volt-Mildhybrid-System unterstützt. Damit sieht die Motorenpalette des Velar folgendermaßen aus:

  Motor Leistung / Drehmoment Basispreis
P250 AWD 2,0-Liter-R4 250 PS / 365 Nm 56.745 Euro
P400 AWD 3,0-Liter-R6, MHEV 400 PS / 550 Nm 68.825 Euro
D200 AWD 2,0-Liter-R4, MHEV 204 PS / 430 Nm 58.385 Euro
D300 AWD 3,0-Liter-R6 300 PS / 650 Nm 66.795 Euro
P400e AWD PHEV mit 2,0-Liter-R4 404 PS / 640 Nm 69.155 Euro

Innen gibt es zwei Touchscreens, die nun von den Infotainmentsystemen Pivi bzw. Pivi Pro (ab Velar S) bespielt werden. Zu den Besonderheiten gehört, dass die Systeme durch eine eigene Pufferbatterie besonders schnell einsatzbereit sein sollen. Außerdem werden Over-the-Air-Updates und Spotify unterstützt.

Range Rover Velar P400e (2021)
Wahlhebel statt Drehrad fürs Getriebe

Hinzu kommen außerdem neue Assistenzsysteme, eine besonders ausgefeilte Innenluftreinigung und eine Geräuschunterdrückung per Interferenz (in Kombination mit dem Meridian-Soundsystem). Verfügbar ist auch der weiterentwickelte Activity Key. Mit dem wasserdichten, robusten Ding am Handgelenk lässt sich der Velar aus der Entfernung öffnen oder schließen und sogar starten. Zu den weiteren Neuerungen zählt ein neu gestaltetes Lenkrad. Der Drehregler zur Getriebesteuerung wird außerdem durch einen Wahlhebel ersetzt.

Außerdem gibt es das neue Sondermodell Landmark Edition, das auf dem Velar R-Dynamic SE basiert. Zusätzlich gibt es ein schwarzes Dach und schwarze 20-Zoll-Aluräder, ein Panorama- Glasschiebedach, getönte Scheiben und in den Stoßfänger integrierte Nebelscheinwerfer.

Bildergalerie: Range Rover Velar P400e (2021)