Viel Fantasie braucht man jetzt nicht mehr

Mit kleinen Schritten nähern wir uns der offiziellen Enthüllung des neuen BMW M4. Die nächste Stufe in der Salami-Taktik sehen Sie hier: Noch immer stark getarnter Prototyp, aber erstmals mit komplett freigelegter Niere und unverkleideten Rückleuchten.

Vom ultrakontroversen Monster-Grill wissen wir bereits seit der Enthüllung des herkömmlichen 4er Coupés. Dass nun auch der M4 (und ganz nebenbei auch der M3) die große Zahnspange ins Gesicht kriegt, kommt daher wenig überraschend. Die Form der Niere allerdings ist hier schon ein wenig anders. Und auch anhand der schwarzen, horizontal angeordneten Streben unterscheiden sich die M-Modelle. Ob Sie es mögen oder nicht - das hier ist Ihr heißes BMW-Coupé im Jahr 2020.

Sollten Sie also aufgrund der streitbaren Design-Richtung noch nicht so 100-prozentig enthusiastisch sein, hilft vielleicht ein Blick auf die Innereien des neuen M4. Bei unserer ersten Fahrt mit einem Vorserien-Modell konnten wir diesbezüglich ja schon einiges erfahren. 

Um es kurz zu machen: M3 und M4 kriegen den neuen 3,0-Liter-Biturbo-Sechszylinder aus dem X3 M/X4 M. Die Basisversion kommt mit 480 PS und Handschalter, die Competition-Variante mit 510 PS und Achtgang-Automatik. Später wird der Competition auch mit Allradantrieb verfügbar sein. 

BMW hat bereits bestätigt, dass die offizielle Vorstellung von M3 und M4 im September über die Bühne gehen wird. Auf der Straße werden wir das dynamische Duo aber wohl nicht vor Anfang 2021 sehen.

Bildergalerie: BMW M4 2021 neue Erlkönigbilder

Bild von: Automedia