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Tesla-Fahrzeuge erkennen nun auch Ampeln und Stopp-Zeichen
Allerdings erstmal nur in den USA und England


Von: Andrei Nedelea
Übersetzt und bearbeitet von: Stefan Leichsenring
27. Apr. 2020 um 08:48 Uhr
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Erst kürzlich bewunderte VW-Chef Herbert Diess persönlich Tesla für seine Assistenzsysteme, wie unter anderem das Handelsblatt berichtete. Mit einer Erkennung von Ampeln und Stopp-Zeichen zeigt der amerikanische Hersteller nun erneut, was er in dieser Hinsicht drauf hat.
Das neue Feature erhalten Tesla-Fahrzeuge mit der neuesten Hardwareversion (Version 3) mit der Topversion des Autopiloten. Verteilt wird es mit dem Software-Update 2020.12.6. Dies gilt allerdings erstmal nur für US-Fahrzeuge und mit Einschränkungen für britische (siehe Video oben). Die übrigen Märkte müssen noch ein paar Monate Geduld haben.
Mehr zu Teslas Software:
Tesla Model 3: Über 120 Software-Updates in zwei Jahren
Autonomes Fahren: So lernen Tesla-Fahrzeuge, wie man fährt
Bei aktiviertem Autopilot werden Ampeln und Stoppzeichen automatisch erkannt und auf den Displays im Fahrzeug angezeigt. Außerdem verlangsamt der Wagen - und zwar auch bei Grün und bei blinkenden Ampeln. Bestätigt der Fahrer nun per Gaspedal oder am Hebel des Autopiloten, dass es sicher ist, die Kreuzung zu überqueren, fährt der Wagen weiter. Ansonsten stoppt das Auto.
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Wer der neuen Funktion nicht traut, kann sie natürlich auch deaktivieren. Die neue Funktion ist laut Tesla noch konservativ eingestellt, bremst also zunächst lieber einmal zu oft als einmal zu wenig. Im Lauf der Zeit, soll die Funktion dann besser reagieren. Dabei orientiert sich Tesla wie schon bei anderen Funktionen an den Daten, die von den Autos in die Cloud geschickt werden.
Wie die beiden Videos zeigen, scheint das neue Feature mehr oder weniger gut zu funktionieren. In dem Video aus Großbritannien (oben) erkennt das Auto sogar die blinkenden Warnzeichen vor einem beschrankten Bahnübergang. Auch erkennt der Wagen Richtungspfeile auf der Fahrbahn sowie Mülltonnen, die beim Rangieren stören könnten.
Das ständige Bestätigen vor grünen Ampeln dürfte derzeit noch ziemlich nerven. Aber technisch ist interessant, was bereits möglich. Wenn die Funktion besser ausgereift ist, könnte sie eine angenehme Ergänzung des Abstandstempomaten sein. Und natürlich wird ein solches Feature für das autonome Fahren der Zukunft benötigt.
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Bildergalerie: Tesla Model 3
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Quelle: Handelsblatt, InsideEVs.com
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