Home

Honda

News

Honda will Elektro-Plattform von General Motors nutzen

Zwei neue Elektroautos sollen die Ultium-Technik bekommen

GM EV Batterietag

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

3. Apr. 2020 um 08:36 Uhr

Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen

Teilen

Anfang März stellte General Motors seine Ultium-Plattform für Elektroautos vor. Gerade mal einen Monat später verkündet Honda, dass man diese Plattform für eigene Elektroautos nutzen will. Die Japaner haben sich offenbar bereits mit GM geeinigt.

"General Motors und Honda haben sich darauf geeinigt, gemeinsam zwei völlig neue Elektrofahrzeuge für Honda zu entwickeln, die auf der hochflexiblen globalen EV-Plattform von GM basieren, die von proprietären Ultium-Batterien angetrieben wird", lassen die Japaner ausrichten.

Mehr Kooperationen zur Elektrifizierung:

Kooperation von VW und Ford bei Elektroautos und autonomem Fahren

BMW und Jaguar Land Rover schmieden Elektro-Allianz

Dabei sollen die neuen Elektroautos keineswegs Klone von GM-Fahrzeugen werden. Exterieur- und Interieurdesign wollen die Japaner selbst übernehmen. Hergestellt werden die Autos jedoch dann in den nordamerikanischen GM-Werken. Der Verkauf wird voraussichtlich im Modelljahr 2024 in den USA und Kanada beginnen. Da die in den USA angegebenen Modelljahre dem Kalenderjahr in der Regel um mindestens ein Jahr voraus liegen, heißt das wohl im Jahr 2023.

GM und Honda haben bereits eine Kooperation in Sachen Elektrifizierung. Sie bezieht sich auf die Entwicklung von Brennstoffzellen und dem Elektro-Shuttle Cruise Origin, das Anfang des Jahres vorgestellt wurde. Honda hat sich 2018 auch an der Entwicklung von Batteriemodulen von GM beteiligt.

Die nun erweiterte Kooperation soll die oft zitierten Skaleneffekte bringen, das heißt Kostenvorteile bei Einkauf und Produktion. GM bringt die Partnerschaft eine bessere Auslastung seiner Werke. Und scheinbar ist das jetzt veröffentlichte Ausweitung noch nicht das Ende der Fahnenstange: "Wir führen derzeit Gespräche über die Möglichkeit, unsere Partnerschaft weiter auszubauen", sagte  Rick Schostek, Executive Vice President von Honda USA.

Vereinbart wurde auch, dass Honda die OnStar-Sicherheitsdienste von GM in die beiden Elektrofahrzeuge integrieren und sie nahtlos mit der eigenen Konnektivitätslösung namens HondaLink verbinden wird. Auch will Honda die Freisprechfunktion von GM nutzen.

Bildergalerie: Honda e (Serienversion)

Honda

Honda e (Serienversion)

16

Honda e (Serienversion) Honda e (Serienversion) Honda e (Serienversion) Honda e (Serienversion) Honda e (Serienversion) Honda e (Serienversion)

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Der nächste ID. Buzz soll billiger werden



Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?



Audi-Elektroauto erzielt Rekord: 1.338 km mit einer Ladung



Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?



Diese exzentrischen Stromer sind Saudi-Arabiens erste eigene Autos



Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ...



Wer gehört wem? Alle großen Automarken und ihre Mutterkonzerne