Roadster im Hot-Rod-Stil erinnert vage an den Plymouth Prowler

Name: Volvo T6 Roadster

Premiere: SEMA Show 2005 in Las Vegas

Technische Daten: 2,9-Liter-Sechszylinder mit 300 PS, Fünfgang-Automatik, Heckantrieb, Fahrwerk aus dem S80

Das soll ein Volvo sein?!? Selbst hart gesottene Autofans sind verblüfft, wenn sie diesen Volvo T6 sehen. In der Seitenansicht verblüfft der Roadster mit sehr kurzen Überhängen, von vorne fühlt man sich wegen der freistehenden Räder ein wenig an den Plymouth Prowler erinnert. Aber ein Volvo?

Und doch hat die Schwedenmarke, früher bekannt für kantige Kombis mit hohem Nutzwert und auch heute noch für Fahrzeuge mit deduziertem Design, im Jahr 2005 auf der SEMA Show in Las Vegas den T6 als Designstudie vorgestellt.

Der T6 wurde offenbar von den Hot Rods der 50er- und 60er-Jahre inspiriert. Diese basierten meist auf Modellen der 20er- bis 40er-Jahre. Die Fans ersetzten den Originalmotor durch einen dicken V8, montierten die vorderen Kotflügel ab und traten mit dem Ergebnis bei Beschleunigungsrennen an.

So amerikanisch der T6 Roadster auch wirkt, Volvo integrierte doch sein Markenlogo in den Grill. Der Zweisitzer hat ein Gitterrohrrahmen-Chassis, über das sich eine Außenhaut aus Aluminium spannt. Entsprechend wenig Gewicht dürfte die Fahrmaschine auf die Straße bringen.

Angetrieben wird der Wagen vom Reihen-Sechszylinder aus dem Volvo S80 T6 – das dürfte auch der Grund für den Namen T6 sein. Der 2,9-Liter-Benziner leistet dort stattliche 272 PS; in der Studie sollten es sogar 300 PS sein. Anders als im S80 ist der Motor allerdings hinten eingebaut und treibt die Hinterräder an. Als Getriebe wird eine Fünfgang-Automatik eingesetzt.

Bildergalerie: Volvo T6 Roadster (2005)