Wiesmann Project Gecko (MF6) Prototyp zum ersten Mal erwischt
Der ganz neue Wiesmann sieht aus wie ein alter Wiesmann, aber er sitzt offenbar auf einer komplett neuen Plattform
Nach heftigen geschäftlichen Turbulenzen, die 2014 zur Insolvenz und der Schließung des Unternehmens führten, scheint Wiesmann nun endgültig zurück zu sein. Unter der Leitung der britischen Investoren Roheen und Sahir Berry wird bereits seit Längerem am Neustart des Exoten-Herstellers gearbeitet. Jetzt gibt es neue Infos und erste Erlkönigbilder zum Neustart-Modell, das bisher unter dem Codenamen Project Gecko firmierte.
Die Serienversion könnte aber zur alten Wiesmann-Nomenklatur zurückkehren. Der Nachfolger des MF5 wäre dann folgerichtig der MF6. Unseren Erlkönigjägern zufolge befand er sich auf einem LKW, der gerade eine BMW-Testeinrichtung verließ.
Optisch unterscheidet sich der neue Wiesmann-Sportwagen so gut wie gar nicht vom MF5. Allerdings sitzt er wohl auf einem komplett überarbeiteten Chassis mit Doppelquerlenker-Achsen und einstellbarem Fahrwerk. Der Unterbau soll verstärkt auf Leichtbau setzen und eine 50:50-Gewichtsverteilung bieten. Gerüchten zufolge sollen einige Karosserieteile aus Carbon gefertigt sein, um weiter Gewicht abzufeilen.
Bildergalerie: Wiesmann Project Gecko Teaser
Wiesmann hat bereits bestätigt, dass der Project Gecko BMWs 4,4-Liter-Biturbo-V8 mitsamt der 8-Gang-Automatik erhalten wird. Anders als beispielsweise bei M5 und M8 wird er hier aber nur die Hinterräder antreiben. Genaue Leistungsdaten verrät der Sportwagenbauer noch nicht, allerdings hat der Antrieb wohl genug Dampf, um das Auto in weniger als 3,5 Sekunden von 0-100 km/h zu beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h zu ermöglichen.
Wie bisher wird auch der neue Project Gecko in Dülmen entwickelt, wo er dann ab 2020 auch in Handarbeit gebaut werden soll.
Bildergalerie: Wiesmann MF6 Erlkönigbilder
Quelle: Carpix
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