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Seat präsentiert Elektroroller und E-Kickscooter

Die "urbane Mikromobilität" ist bei Seat auf dem Vormarsch

Seat-Studien eines E-Scooters und E-Kickscooters

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

19. Nov. 2019 um 15:45 Uhr

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Seit Seat im VW-Konzern für die "Urbane Mikromobilität" zuständig ist, präsentieren die Spanier ein kleines Elektrofahrzeug nach dem anderen. Auf dem Smart City Expo World Congress in Barcelona wurden nun ein Elektroroller und ein neuer E-Kickscooter vorgestellt.

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Der neue E-Scooter (wohlgemerkt: ein Roller mit Sitz, kein Tretroller zum Stehen) wird von einem Elektromotor mit 7 kW (10 PS) Nennleistung und 11 kW (15 PS) Peak-Leistung angetrieben. Damit hat er so viel Power wie ein 125er-Roller. Das Motordrehmoment liegt bei stämmigen 240 Newtonmeter. Beim Sprint auf Tempo 50 vergehen 3,8 Sekunden, maximal erreicht der Roller 100 km/h. Damit bietet der Roller in einigen Disziplinen sogar bessere Werte als der neue Mii Electric (3,9 Sekunden, 212 Nm), der allerdings bis zu 130 km/h schnell wird und mit einer Ladung 259 Kilometer schafft, während der Roller (nach dem Motorradzyklus WMTC) nur auf 115 Kilometer kommt.

Seat-Studien eines E-Scooters und E-Kickscooters

Der Akku der Roller-Studie lässt sich entnehmen und kann dann zu Hause oder an öffentlichen Ladestationen geladen werden. Darüber hinaus bietet der E-Scooter unter dem Sitz genügend Platz für zwei Helme. Gebaut werden soll das Fahrzeug ab 2020 bei dem in Barcelona ansässigen Rollerhersteller Silence.

Seat-Studien eines E-Scooters und E-Kickscooters

Einen E-Kickscooters (Elektro-Tretroller) bietet Seat bereits an. Von dem 2018 vorgestellten Seat EXS wurden bisher bereits über 10.000 Stück verkauft. Nun präsentierte Seat einen Nachfolger als Studie. Die neue Version hat eine Reichweite von bis zu 65 Kilometer, zwei unabhängige Bremssysteme und eine wesentlich leistungsfähigere Batterie mit 551 Wattstunden Speicherkapazität.

Neu ist auch die Abteilung  Seat Urban Mobility, die alle Mobilitätslösungen zu dem Thema bündeln soll, darunter neben dem E-Scooter und dem E-Kickscooter auch der Seat Minimó. Seat Urban Mobility richtet sich mit seiner Produktpalette sowohl an Endkunden als auch an Flottenbetreiber und Sharing-Services. Der neuen Abteilung zugeordnet ist auch die kürzlich aufgekaufte Firma Respiro, eine Carsharing-Plattform in Madrid und L'Hospitalet (bei Barcelona). Respiro verfügt über eine Flotte von CNG-Fahrzeugen und bald auch Seat Mii Electric.

Seat präsentierte auch ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der spanischen Verkehrsbehörde. Dabei geht es darum, dass Autos mit Ampeln in Echtzeit zu kommunizieren, um den Verkehrsfluss zu optimieren, also eine Car-to-X-Technik.

Bildergalerie: Seats E-Scooter und E-Kickscooter

Seat-Studien eines E-Scooters und E-Kickscooters

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