Der offene Sportwagen kommt im Frühjahr 2020

Warum warten, bis ein Erlkönig vor die Linse fährt? Aston Martin hat jetzt selbst erste Bilder eines Prototypen des kommenden Vantage Roadster publiziert. Der offene Sportwagen soll im Frühjahr 2020 weltweit in den Verkauf gehen.

Allzuviele Überraschungen liefert die gute Sicht hingegen nicht: Optisch folgt der Prototyp dem geschlossenen Vantage, weist aber einen etwas höheren Heckabschluss auf, um das Stoffdach unterzubringen. Der "normale" Vantage verwendet eine um 100 Millimeter verkürzte Version der DB11-Plattform. So konnten viele Komponenten des großen Bruders auch beim Einstiegs-Aston zum Einsatz kommen.

Im Visier hat der Vantage Roadster unter anderem das neue Porsche 911 Cabriolet. Deshalb steckt Aston Martin einen 4,0-Liter-V8 mit zwei Turboladern, 510 PS und 685 Newtonmeter Drehmoment unter die Haube. Das Aggregat stammt von Mercedes-AMG. Es ist mit einer Achtgang-Automatik gekoppelt, die die Kraft an die Hinterräder des 1.530 Kilogramm schweren Wagens weitergibt. Der Spurt von 0-100 km/h gelingt in 3,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit gibt der britische Hersteller mit 314 km/h an. Mit Blick auf diese Daten dürfte das Gewicht beim Roadster minimal ansteigen, zudem wird er wohl einen Hauch langsamer sein.

Es wird interessant zu sehen sein, ob Aston Martin wie beim Coupé eine fokussiertere AMR-Variante auf den Markt bringen wird, die auf 200 Stück begrenzt ist und ein Siebengang-Schaltgetriebe aufweist, aber weniger Drehmoment bietet - nämlich 625 Newtonmeter. Zum Preis des kommenden Vantage Roadster lässt sich nur spekulieren, das Coupé beginnt bei 154.000 Euro.

Bildergalerie: Aston Martin Vantage Roadster Prototyp