Jetzt stehen auch die Preise für drei Versionen fest (Update)

Ein junger, urbaner Typ: Die Rede ist nicht etwa von einem Berliner Hipster mit eigener Craft-Beer-Brauerei, sondern vom neuen Audi A1 Citycarver. Dahinter verbirgt sich ein höher gelegter A1 nach Art des Ford Fiesta Active. Audi kündigte ihn schon im Juli 2019 an, doch erst jetzt stehen auch die Preise fest (siehe Tabelle weiter unten).

Bei Technik und Design basiert der 4,04 Meter lange Audi A1 Citycarver auf dem A1 Sportback, der Citycarver hat aber gut vier Zentimeter mehr Bodenfreiheit. Das soll den Einstieg erleichtern und sorgt für bessere Übersicht. Ein Plus von 35 Millimeter kommt durch das neue Fahrwerk mit erhöhter Trimmlage zustande. Den Rest tragen die im Vergleich zum A1 Sportback größeren Räder ab 16 Zoll Durchmesser bei.

Das Exterieur zeigt sich im robusten Offroad-Look: Der große Singleframe im Oktagon-Design erinnert an die Q-Modelle von Audi. Als Einsatz dient ein stark dreidimensionales Wabengitter in mattschwarzer Lackierung. Über dem Grill liegen im Unterschied zum A1 Sportback zwei charakteristische Schlitze. Ein Unterfahrschutz in Edelstahllack deutet die Offroad-Kompetenz des A1 Citycarver an. Die Betonung liegt aber auf "andeuten", denn einen Allradantrieb gibt es für den A1 Citycarver nicht. Wer das möchte, muss zum knapp 10 Zentimeter längeren Audi Q2 greifen. Die Radläufe und die Seitenschweller tragen Anbauteile in Kontrastfarbe. Der neu gestaltete Heckstoßfänger orientiert sich am robusten Look der Front.

Der Lackfächer für den A1 Citycarver hält neun Außenfarben bereit. Auf Wunsch liefert Audi die Dachkuppel in Mythosschwarz Metallic oder Manhattangrau Metallic. Das Optikpaket schwarz taucht die Anbauteile im unteren Bereich der Karosserie, die serienmäßig in grauen Tönen und in Edelstahllack gehalten sind, in tiefes Schwarz.

Audi A1 Citycarver

Im Innenraum gibt es keine radikalen Unterschiede zum normalen Audi A1. So sind die Akzentflächen an den Ausströmern, an der Konsole des Mitteltunnels und an den Türen in Mint, Kupfer, Orange oder Silbergrau lackiert. Die Ausstattung S line bietet zusätzlich den Ton Strukturgrau.

Von den vier Turbobenzinern des A1 Sportback sind zwei auch im Citycarver erhältlich. Der 35 TFSI (1.5 TFSI mit 150 PS) und der 40 TFSI (2.0 TFSI mit 200 PS) fehlen, zumindest zunächst. Auch die Zahl der Getriebevarianten ist geringer. Hier sind die Preise laut Preisliste vom 7. Oktober 2019; sie liegen jeweils 1.800 Euro höher als beim entsprechenden Sportback:

  Motor Preis Sportback Preis Citycarver
25 TFSI 5-Gang 1.0 TSI 95 PS 20.300 € 22.100 €
30 TFSI 6-Gang 1.0 TSI 116 PS 21.500 € 23.300 €
30 TFSI 7-Gang-S-tronic 1.0 TSI 116 PS 23.200 € 25.000 €

Beim 335 Liter fassenden Gepäckraum entspricht der Audi A1 Citycarver dem A1 Sportback. Dasselbe gilt für die Serien- und Optionsausstattung bis hin zu den Voll-LED-Scheinwerfern mit dynamischem Blinklicht am Heck. Hinzu kommen beim A1 Citycarver aber noch der S line Dachkantenspoiler und serienmäßig größere Räder ab 16 Zoll. Bei den Assistenzsystemen sind Fußgänger- und Radfahrererkennung sowie die Spurverlassenswarnung serienmäßig an Bord.

Der Audi A1 Citycarver ist ab August 2019 bestellbar und kommt im Herbst 2019 in Europa zu den Händlern. Zum Marktstart legt Audi ein Sondermodell mit der Bezeichnung "edition one" auf, das in Pfeilgrau oder Pulsorange lackiert ist und mit 18-Zoll-Rädern aufwartet. Die Rahmen der vorderen seitlichen Lufteinlässe, das Kühlerschutzgitter und die Audi-Ringe im Singleframe sowie die Heck-Kennzeichnung sind schwarz. Scheinwerfer und Heckleuchten sind abgedunkelt – das Dach und die Außenspiegelgehäuse sind in Kontrastfarben gestaltet. Seitlich ist eine Folierung mit dem Schriftzug „edition one“ in einem matten Silberton angebracht. Die exklusive Innenausstattung basiert auf der Interieur-Linie S line und setzt Akzente in wahlweise Orange oder Silber. 

Bildergalerie: Audi A1 Citycarver