Auch Mercedes B-Klasse, GLE, Kia Ceed und DS 3 Crossback wurden getestet

Sechs neue EuroNCAP-Crashtests zeigen, dass viele neue Autos hohen Sicherheitsansprüchen genügen. Denn vier Autos erhielten die Maximalwertung von fünf Sternen: Tesla Modell 3, Skoda Scala, Mercedes B-Klasse und Mercedes GLE. Der neue Kia Ceed und der DS 3 Crossback erhielten mit der serienmäßigen Sicherheitsausstattung nur vier Sterne, holten sich aber mit einem optionalen Sicherheitspaket den fehlenden fünften Stern.

Beim Frontalaufprall mit teilweiser Überdeckung, einem Grundpfeiler der EuroNCAP-Crashtests seit der Gründung 1997, erzielte das Tesla Model 3 die Maximalpunktzahl. Auch bei den Fahrerassistenzsystemen (wie Spurhalteassistent, Tempomat und Notbremssystem) beeindruckte der Tesla die Experten. Diese Systeme werden erst seit 2019 bei den EuroNCAP-Crashtests bewertet. Mit einer Wertung von 94 Prozent schnitt der Tesla hier bisher am besten von allen getesteten Autos ab.

Ein weiterer Neuling, den die EuroNCAP-Crashexperten nun getestet haben, ist der Skoda Scala, der zwischen Fabia und Octavia positioniert ist. Mit einer Wertung von 97 Prozent schlug der Scala den Tesla (96 Prozent) knapp bei der Sicherheit für erwachsene Insassen. Damit gehört der Scala (neben der kürzlich getesteten Mercedes A-Klasse und dem Mazda 3) in diesem Bereich zu den besten von EuroNCAP getesteten kleinen Familienautos.

Mit den guten Bewertungen der Mercedes B-Klasse und des GLE setzt die Marke mit dem Stern seine Erfolgsserie mit dem zehnten und elften Fünf-Sterne-Ergebnis seit 2014 fort. Die Marke demonstriert damit, dass die Crashsicherheit unverändert zu den Top-Prioritäten des Herstellers gehört. Die B-Klasse erzielte im Bereich Schutz von erwachsenen Insassen mit 96 Prozent ein sehr gutes Ergebnis.

Der Mercedes GLE erzielte im Bereich "Adult Occupant" (Sicherheit erwachsener Insassen) nur 91 Prozent, erreichte insgesamt, auch dank guter Assistenzsysteme ebenfalls die fünf Sterne.

Potenzielle Käufer des Kia Ceed und DS 3 Crossback sollten sich nach den optionalen Sicherheitsausstattungen erkundigen, da die neuen EuroNCAP-Tests gezeigt haben, dass ihre jeweiligen Pakete "Advanced Driver Assistance" und "Active Safety Brake" eine bessere Sicherheitsleistung in der Praxis erbringen. Der Kia Ceed erhielt im Bereich "Adult Occupant" mit und ohne das Paket 88 Prozent. Bei den Fahrerassistenzsystemen bekam er mit der Serienausstattung aber nur 68 Prozent, mit dem Sicherheitspaket dagegen 73 Prozent. Auch in Sachen Fußgängersicherheit schnitt er mit dem Paket deutlich besser ab als ohne.

Das kleine SUV der PSA-Nobelmarke DS schnitt schon im Bereich "Adult Occupant" mit dem Sicherheitspaket deutlich besser ab als ohne: 96 Prozent bekam der DS 3 Crossback mit Zusatzausstattung, ohne diese aber nur 87 Prozent. Ähnlich ist es in den Bereichen Fußgängersicherheit und Fahrerassistenzsysteme.