Ferrari 250 GTO Off-Road Rendering ist episch, aber kontrovers
Ruiniert oder neu erfunden?
Der 250 GTO von Ferrari ist wohl eines der einflussreichsten Modelle in der Geschichte der Automobilindustrie. Der V12-angetriebene Grand Tourer wurde zwischen 1962 und 1964 zur Zulassung für die GT-Kategorie der FIA Gruppe 3 produziert. Nur 36 Fahrzeuge entstanden und einige davon brachten in den letzten zwei Jahrzehnten Dutzende von Millionen Dollar bei Auktionen ein. Einfach ausgedrückt, ist der 250 GTO kein Auto, das man zerpflücken würde, um ein einmaliges Projekt zu bauen.
Glücklicherweise ist das nicht wirklich notwendig, denn es gibt talentierte Automobil-Designer und Photoshop-Picassos, die jedes echte Auto in etwas so Verrücktes wie diesen 250 GTO mit Offroad-Paket verwandeln können. Der Entwurf kommt von Rain Prisk und beantwortet Fragen, die niemand stellte. Buchstäblich.
Das Rezept ist ziemlich einfach. Massive Offroad-Reifen, zusätzliche LED-Lampen auf dem Dach, größere Radkästen, optimierte Scheinwerfer und ein deutlich erhöhtes Fahrwerk. Das ist etwas, was man bei einem Land Rover oder Jeep erwarten würde, aber in diesem virtuellen Rendering sind diese Modifikationen an einem roten 250 GTO angebracht.
Wir haben eine sehr interessante Sache im Kommentarbereich von Rain Prisk"s Facebook-Seite bemerkt. Ein großer Teil seiner Anhänger glaubt, dass es sich hierbei nicht um ein Rendering handelt, sondern um ein echtes Auto, das in ein Offroad-Monster verwandelt wurde. Keine Sorge - kein einziges Pixel ist hier echt, es ist alles digitale Manipulation. Alle echten Exemplare des 250 GTO sind schon aus finanziellen Gründen höchstwahrscheinlich vor einem ähnlichen Umbau sicher und so sollte es auch sein.
Last but not least wollen wir Ihre Stimme hören - ist dieses Auto ruiniert oder verbessert, wie Rain Prisk es ausdrückt? Aber denken Sie daran, dass es sich hierbei nur um eine Designübung handelt.
Quelle: Rain Prisk via Facebook
Auch interessant
Ferrari Purosangue Handling Speciale: Dynamik-Update für den V12
Citroen Saxo VTS: Der kleine Landstraßen-König wird 30
Ferraris erstes E-Auto könnte deutlich teurer werden als erwartet
Letzte Chance für Verbrenner-Macan: Porsche stockt Bestand vor Produktionsende auf
Ferraris erstes Elektroauto ist so schnell, dass man Hilfe von der NASA brauchte
Range Rover SV Ultra: Spitzenmodell wird zum Konzertsaal
Ferrari Amalfi Spider vs. Porsche 911 Turbo S Cabriolet: Föhn-Duell