Das digitale Cockpit macht einen sportlicheren Eindruck

Wir starten die Arbeitswoche mit unserem bisher besten Blick in den kommenden BMW M3. Wenig erstaunlich sieht die heiße Sportlimousine innen so ähnlich aus wie die neue 3er-Reihe, die im Oktober 2018 ihr Debüt gab. Die digitalen Bildschirme für Instrumente und Infotainment sind gut sichtbar, und wir vermuten, dass die M-Variante die größeren Bildschirme als Standardausstattung haben wird.

Das heißt aber nicht, dass alles identisch ist. Die Darstellung des Kombiinstruments nimmt hier einen sportlicheren Charakter an, wobei der Drehzahlmesser im Mittelpunkt steht. Es wird erwartet, dass dieselbe Einheit auch den großen BMW M8 bei seinem Debüt schmücken wird. Der M3 könnte auch einige zusätzliche Funktionen im Infotainmentsystem des Fahrzeugs über den normalen Standard der 3er-Serie hinaus bieten, obwohl wir noch nicht in solche Details eingeweiht sind.

Was wir wissen, ist, dass das Auto 480 PS (353 Kilowatt) aus einem Biturbo-Reihensechszylinder holt. Dazu kommt ein heckbetonter Allradantrieb in Gestalt des xDrive-Systems von BMW. Diese Formel wurde dem M5 entlehnt, aber BMW wird beim M3 wird nicht vollständig von seiner ursprünglichen Formel für Sportlimousinen abweichen. Anfang des Jahres wurde ein reines "Pure"-Modell mit Heckantrieb ins Spiel gebracht, das ein Sechsgang-Schaltgetriebe verwendet. BMW bestätigt, dass ein Modell mit Hinterradantrieb kommen wird, möglicherweise sogar irgendwann eine CSL-Variante. Ebenso wird es parallel zu anderen M-Modellen auch vom neuen M3 eine stärkere Competition-Variante geben. Sehr wahrscheinlich sind 510 PS (375 kW) wie im X3 M / X4 M Competition. Allerdings bekommt diese Ausführung ausschließlich das Allrad-Layout mit Automatikgetriebe.

Lange muss man auf den neue M3 nicht mehr warten. Eine Enthüllung ist für September auf der IAA in Frankfurt geplant.

Fotos: CarPix